Team als entscheidender Erfolgsfaktor für den Unternehmenserfolg

Ralf Metz & Andreas Messerli · 6 minutes · 01.03.2016

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Das Online-Magazin Everbill ist der Frage nachgegangen, was die Gründe für das Scheitern von Start-Ups sind. Platz 1 ist mangelnde Nachfrage, Platz zwei zu wenig Geld. Und für viele vermutlich nicht überraschend der 3. Platz: Danach hat in 23% aller Misserfolge das Team nicht gepasst.

 

Gruenderszene.de sieht das Team als einer der zentralen Pfeiler für das Unternehmen an und meint dazu weiter: „Hier eine richtige Balance aus Charaktereigenschaften, Fachhintergründen und Verhaltensweisen zu finden, zählt zu den wichtigsten und oft schwersten Aspekten einer Gründung.“

 

Ein einfaches Beispiel: Die Zusammenarbeit zwischen einem kreativen Visionär, der die Welt verändern möchte, und einem analytisch-sachlichen Menschen, dem Daten und Fakten wichtig sind, ist vermutlich deutlich herausfordernder als zwischen zwei gleich tickenden Menschen.

 

Warum? Die Zusammenarbeit zwischen ähnlich ‚tickenden’ Menschen ist häufig viel einfacher. Man denkt und handelt ähnlich. Wir nennen dies auch die ‚Goldene Regel‘: Behandle Menschen so, wie Du behandelt werden möchtest. Das volle Potential kann aber erst mit der Platin-Regel ausgeschöpft werden: Behandle Menschen so, wie diese behandelt werden möchten. Aber wieso sollte ich das überhaupt tun?

 

Die Andersartigkeit nutzen – aber wie?

Menschen besitzen unterschiedliche Qualitäten. Und erst aus dem erfolgreichen Zusammenspiel aus verschiedenen Qualitäten kann nachhaltiger Erfolg entstehen. Hört sich einfach an, oder? Doch in der Praxis bedeutet dies auch, mit Andersartigkeit wirklich umgehen zu können.

Wachstum geschieht immer von Innen nach Aussen und beginnt immer bei mir selbst, bevor ich mich mit anderen Menschen beschäftige. Wir tun dies in 3 einfachen Schritte: ICH-DU-WIR

ICH: Zunächst kommt es darauf an, wie gut ich mich selbst kenne. Wir nennen dies Persönlichkeitsbewusstheit. Wer bin ich? Was sind meine Qualitäten, Stärken aber auch Antipathien? Was ist mir wichtig? Welche Absichten, Ziele, Wünsche und Bedürfnisse habe ich?

DU: Welche Qualitäten und Stärken besitzen andere Menschen? Und was ist diesen möglicherweise wichtig?

WIR: Hier kommt die Platin-Regel zum Einsatz. Glaube ich, dass ich durch einen bewussteren Umgang mit meinem Gegenüber mehr erreichen kann?

 

Unserer Erfahrung zeigt, dass mit den Schritten ICH-DU-WIR das Fundament für den Unternehmenserfolg nachhaltig gelegt werden kann. Denn je mehr Menschen in einer Firma mit der Platin-Regel arbeiten, desto einfacher und erfolgreicher wird die Zusammenarbeit.

Mit diesen Themen beschäftigen wir bei me&me talentsource uns auch anlässlich der Premiere des Films AUGENHÖHEWege am 4. März und dem darauffolgenden #wevent (ein Open Space / Bar Camp mit Fokus auf Zukunft der Arbeit und Moderner Unternehmensführung) am 5. und 6. März in Zürich. Mehr Informationen zur Teilnahme findet ihr auf unserer Webseite.

 

2 Responses

In der festen Überzeugung, dass Mensch und Produktivität (Leistung) keine entweder-oder Entscheidung ist, sondern beides sich gegenseitig bedingt, unterstützen Andreas und Ralf mit me&me talentsource Firmen dabei, die Balance zu finden.



Ralf Metz & Andreas Messerli, Coaching for Organizations

me@talent-source.ch

2 responses to “Team als entscheidender Erfolgsfaktor für den Unternehmenserfolg”

  1. Katja Rieger says:

    Euer Ansatz ist genau richtig, es fängt immer mit einem selbst an. Und überhaupt das Bewusstsein an Team Dynamik und Miteinander zu arbeiten hilft schon sehr. Viele Probleme geschehen daraus Verhalten und Kultur zu ignorieren.
    Eine Möglichkeit Teamstärke zu aktivieren ist den gemeinsamen Sinn “Purpose” in den Vordergrund zu stellen. Was wollen wir erreichen, welches höhere Ziel hat uns zusammen gebracht. Diese stark motivierende Gemeinsamkeit kann über Schwierigkeiten hinweghelfen und auch Fähigkeiten und Inspiration auslösen.

  2. Ralf Metz says:

    Hallo Katja,

    absolut richtig – ein Team selbst braucht ein gemeinschaftliches Ziel.
    Um dort aber hinzukommen, muss jeder zunächst einmal sein eigenes Ziel kennen – wozu gehe ich arbeiten? Wozu sollte ich mich jetzt richtig in ein Projekt stürzen? Wozu überhaupt auf einen anderen Menschen zugehen, wenn der nicht so will, wie mir das gefällt?

    Je fester das Fundament, desto stabiler steht das Team. Und das befähigt Gruppen von Menschen auch den Schritt weiter zu gehen, zu einem (echten) Team zu werden.

    Liebe Grüsse
    Ralf

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