Klimaforum der Stadt Zürich
Gemeinsam Lösungen entwickeln für die Klimaziele

Die Bevölkerung von Zürich hat sich ein ehrgeiziges Klimaziel gesetzt: Bis 2040 sollen nicht nur die direkten Emissionen auf Netto-Null sinken, auch die indirekten Emissionen - etwa aus der Ernährung, dem Reisen oder dem Bauen - sollen um 30 Prozent abnehmen.
Diese Ziele können nur in enger Kooperation diverser Akteure untereinander sowie mit der Stadtverwaltung erreicht werden. Mit dem Klimaforum bietet die Stadt Zürich eine Plattform für Wissensaustausch und das gemeinsame Entwickeln von Lösungsansätzen zwischen Fachpersonen der Stadtverwaltung, innovativen Start-ups, Vertreter:innen der Zivilgesellschaft sowie kleinen Unternehmen bis hin zu Grosskonzernen.
Wir kuratieren das Klimaforum seit 2022 im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Dienststelle Umwelt- und Gesundheitsschutz (UGZ) und organisieren kleine bis grosse Anlässe in den inspirierenden Räumlichkeiten des Impact Hub Zürich.
Unser Beitrag & unsere Rolle
- Konzeption von wirkungsvollen Methoden: In Zusammenarbeit mit Fachpersonen der Stadtverwaltung recherchieren und identifizieren wir die wesentlichen Handlungsspielräume und Akteure in klimarelevanten Sektoren und entwickeln massgeschneiderte Austausch- und Innovationsmethoden für Events und Workshops. Dabei bringen wir unsere Expertise in Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft sowie Nachhaltigkeitsinnovation ein.
- Programmation und Organisation von Anlässen: Die Anlässe des Klimaforums wirken dank einer ausgewogenen Mischung aus kreativer Atmosphäre, spannenden Inputreferaten, professionell moderierten Innovations- und Austausch-Workshops und nicht zuletzt dank der Auswahl und Einladung der passenden Teilnehmer:innen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Dazu nutzen wir unsere Erfahrung in der Workshop-Facilitation und aktivieren unser Netzwerk für die Akquisition der richtigen Gäste.
- Hosting der Anlässe Die Anlässe veranstalten wir in unseren inspirierenden Räumen, wie dem Kraftwerk für Grossevents mit bis zu 130 Personen oder dem Viadukt (Bogen D) für kleinere Events mit bis zu 50 Gästen. Für einen reibungslosen Ablauf organisieren wir zudem die Gästelogistik und das Catering.
Einblicke in unsere Arbeit
Das Klimaforum lebt von der Vielfalt seiner Teilnehmenden und der Praxisnähe der erarbeiteten Lösungen. Da wir in unseren Workshops auf echte Partizipation setzen, blicken wir auf vielfältige Formate zurück.
Brücken bauen zwischen den Sektoren
Wir bringen Akteur:innen zusammen, die den Wandel aktiv gestalten – von innovativen Start-ups über Fachpersonen der Stadtverwaltung bis hin zu Grosskonzernen. Das Klimaforum schafft den nötigen Raum, um diese unterschiedlichen Perspektiven zu vereinen und gemeinsam an den Hebeln für die Emissionsreduktion zu drehen.
Fokus auf relevante Handlungsfelder
In thematischen Schwerpunkten wie klimafreundlichem Bauen, der Reduktion von Flugemissionen oder der Förderung der Kreislaufwirtschaft identifizieren wir wesentliche Handlungsspielräume und bringen die entscheidenden Stakeholder an einen Tisch.
Beispiele & Highlights
Diese Beispiele zeigen, wie aus Dialog konkrete Lösungen entstehen und neue Kooperationen angestossen werden. Sie geben einen Einblick in die Vielfalt der Themen und Formate, mit denen wir gemeinsam Wirkung erzielen.
Von der Theorie zur Tellerkante
Am Klimaforum zu nachhaltiger Personalverpflegung haben beispielsweise Catering-Unternehmen gemeinsam mit ihren Auftraggebern Methoden entwickelt, wie durch kreative Kommunikation und enge Zusammenarbeit die Menüauswahl attraktiv und gleichzeitig klimafreundlich gestaltet werden kann.
Stimmen der nächsten Generation
Ein besonderes Highlight war die aktive Einbindung einer Schulklasse, die einen Grossanlass mitmoderiert hat. Dies unterstreicht unseren Anspruch, die Perspektiven der kommenden Generationen direkt in den Dialog über die heutige Klimapolitik zu integrieren.
Herausforderung Flugemissionen
Das Klimaforum der Stadt Zürich erarbeitete mit rund 50 Expert:innen konkrete Strategien zur Reduktion von Flugemissionen in Unternehmen, inspiriert durch Best Practices wie das CO₂-Budgeting von Swiss Re. Im Fokus standen dabei die Weiterentwicklung des Pilotprojekts „Business Travel“, der Aufbau einer nutzerfreundlichen Toolbox sowie eine Roadmap zur Einführung interner CO₂-Preise.
Team / Projektleitung


Partner & Auftraggeber
Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich, UGZ
