„No Hidden Agenda“: Wieviel Transparenz darf’s denn sein?

Wir lieben unser Co-Manifesto. Aber was genau bedeuten die ganzen Prinzipien? Und wie kann ich diese im Alltag leben? Erklärungsversuche aus dem Impact Hub Zürich Team und unserer Community. Dieses Mal:

„No hidden agenda. We operate on trust and practice transparency.“  

Dear Impact Hub Zurich team, what does „No Hidden Agenda“ mean to you?

 

Und nun, Community, aufgepasst! Jetzt fühlen wir euch auf den Zahn. Wir wollen – nochmals – wissen, ob und welche Rolle das Co-Manifesto in eurem Geschäftsalltag spielt. Keine Ausflüchte in tolle, englische Buzz-Words – hier wird deutsch und deutlich gesprochen: Wie haltet ihr es mit der Transparenz, liebe Zürcher Hubbers?

Kundenbeziehungen stärken dank Transparenz

Erste Gespräche konnte ich am Impact Hub Start-up Circle am vorletzten Freitag führen: „Für uns als Data Scientists bedeutet Transparenz, dass der Code für die Analysen dem Kunden gehört“, sagt Olivier Benz von der b-data GmbH. Der Code ist offen und kann weiter entwickelt werden. Und durchschaubar ist auch der Zeitaufwand bei b-data: Die aufgewendeten Stunden sind jederzeit vom Kunden online einsehbar. Eine Limite gibt’s verständlicherweise und zwar bei den Kundendaten. Die sind – getrennt vom Code – sicher und geschützt aufgehoben.

Transparenz ohne Vertrauen geht nicht!

Ein etwas anderes Tätigkeitsfeld beackert Rodolfo Graullera von Safe Home PC. Rodolfos Firma bietet PC-Beratung für Seniorinnen und Senioren an. Sein ältester Kunde ist 94. Damit er ihm optimal helfen kann, hat er Rodolfo alle seine Passwörter anvertraut und ihm Zugang zu sehr vertraulichen Daten gegeben. Hier sind es also die Kunden, die für Safe Home PC völlig transparent sind. Vertrauen wird gross geschrieben und es braucht die absolute Gewissheit, dass keine der Informationen in falsche Hände gerät.

Transparenz schafft Verständnis im Team

Nochmals eine andere Art von Durchlässigkeit ist beim Start-up The Green Fairy gefordert. The Green Fairy hat sich ganz der veganen Bio-Glacé-Produktion verschrieben. Das Team besteht aus fünf Personen: Sonja Dänzer (CEO), Winette Krommendijk (Finance & Operations), Nelson Casas (Sales & Marketing, Tobias Schläfli und Rebecca Foster (Buchhaltung). Das Start-up ist noch im Aufbau und vor allem im Sommer laufen Produktion und Promotion auf Hochtouren – es wird an sieben Tagen pro Woche gearbeitet. Deshalb kommen jeweils zusätzlich zwei Sommerpreneurs (Sommer-PraktikantInnen) dazu. Fixe Arbeitzeiten gibt es bei The Green Fairy nicht, aber viele externe Arbeitseinsätze in Bern und weitere an verschiedenen Event-Orten. Doch damit nicht genug: Alle Mitarbeitenden haben kleine Kinder oder gar Babies zu Hause, um die sie sich kümmern müssen.

Ein Schnappschuss vom Green Fairy Team im heissen Sommer 2015 (v.r.): Tobias Schlaefli (Buchhaltung), Nelson Casas (Sales & Marketing), Sonja Dänzer (CEO) mit Sohn Loic, Winette Krommendijk (Finance & Operations) mit Mann Ulrof (zu Besuch) – Rebecca Forster (Buchhaltung) fehlt auf dem Bild.

Wie schafft man es unter diesen Bedingungen, die Arbeit gerecht zu verteilen? „Es ist ganz wichtig, dass wir uns effizient organisieren. Wir tun dies mit Hilfe einer offenen Online-Agenda“, sagt Nelson Casas. Die Einträge sind völlig transparent und auch private Termine werden notiert. Möglichst früh – so etwa drei Monate – im Voraus, um Lösungen für Engpässe zu finden. „Wir geben uns gegenseitig viel Einblick ins Familienleben. Das braucht Vertrauen, aber so schaffen wir Verständnis füreinander und finden immer Lösungen, um die Arbeit gemeinsam zu schaffen“, sagt Nelson. Er findet, diese Transparenz fördere die Team-Entwicklung. Und aus dieser Offenheit heraus sei es dann auch einfacher, Fehler zu kommunizieren und Krisen zu bewältigen. „Ein Start-up hat jeden Tag 1000 Probleme zu lösen. Eine offene, transparente Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg“, davon ist Nelson überzeugt. 

Mehr Tiefe dank mehr Transparenz

Dass persönliche Dinge auch am Arbeitsplatz besprochen werden sollten, davon ist auch Mitglied Heinz Robert überzeugt. „Muss ein Teil von mir vor der Türe bleiben, wenn ich an meinen Arbeitsplatz gehe?“ fragt er. Nein, denn er ist überzeugt: „Es darf auch hier keine „hidden agenda“ geben: Nur wenn Menschen sich mit ihren Ängsten und Freuden zeigen dürfen, sind kreative Prozesse und Co-Kreation möglich, sonst bleibt man an der Oberfläche.“

Aber wo liegen die Grenzen?

Alle bisherigen Gesprächspartner waren von der Wichtigkeit und Nützlichkeit von Transparenz überzeugt. Und niemand hatte Lust, über die Grenzen von Transparenz zu sprechen. Nicht so Flurin Capaul von Boonea, dem Unternehmen, das die zwischenmenschliche Kommunikation in Unternehmen misst und auswertet. Frisch von der Leber weg sagt er gleich: „Transparenz, das ist doch ein Modewort, etwas für Politiker.“ Sein Schreckbild dazu ist ein grosser Tisch, um den alle herumsitzen und reden. Aber keiner übernimmt Verantwortung und alle wollen überall mitreden. „Ein Unternehmer ist ein Unternehmer, weil er Entscheidungen fällt und dann auch den Kopf hinhalten muss“, sagt Flurin. Das Stichwort „no hidden agenda“ spielt allerdings auch für ihn eine zentrale Rolle. „Ich lege meine Ziele, meinen Vertrag, meine Projekte von Anfang an offen auf den Tisch und bin damit gut gefahren“, berichtet er.

Transparenz als Standard: Beispiel Panter

Doch schauen wir, wie in einer der grösseren Firmen im Impact Hub Zürich Transparenz gelebt wird. Es gibt dazu einen tollen Blogpost, der das Thema ausführlich behandelt und was ich da lese, verblüfft. Transparenz by Panter geht – unter anderem –  so: Es gibt nur zwei Lohnstufen: Senior und nicht Senior. Ursprünglich war es sogar nur eine Lohnstufe. Die zweite Lohnstufe wurde später eingeführt, um auch neuen Talenten, die noch nicht auf Seniorstufe sind, den Einstieg bei Panter zu ermöglichen. Innerhalb dieser beiden Lohnstufen verdienen alle Mitarbeitenden, inklusive Firmen-Inhaber, gleich viel (bezogen auf ein 100%-Pensum). Der Lohn ist abhängig von den geleisteten Arbeitsstunden und der aktuellen Auftragslage. Und nun kommt’s: Die aktuellen Löhne werden jeden Monat berechnet und für alle Mitarbeitenden ersichtlich publiziert. Das hatte ich bisher noch nirgends gelesen oder gehört! Jede und jeder Mitarbeitende weiss also genau, wer wieviel gearbeitet hat und wieviel er oder sie dafür diesen Monat bekommt. Wow. Die Panter sind Transparenz-Champions!

Panter Coworking Tisch im IHZ; (von links im Uhrzeigersinn) Gerry Gunzenhauser, Michelle Rickenbach, Claudio Romano, Jonas Blumer, Dominique Schuwey, Marco Wettstein, und Andreas König

Da alle am Erfolg bzw. Misserfolg beteiligt sind, halten es die Panter für sinnvoll, dass die Mitarbeitenden auch die Unternehmensentwicklung beeinflussen können. Die Hierarchien und Prozesse sind deshalb flach, Partizipation sowie eine offene Kommunikation werden gross geschrieben. Zum Beispiel werden operative Entscheide einmal pro Woche an einem Meeting gefällt, dem pan.h (s. Foto). Jeder Mitarbeiter kann teilnehmen und bei jedem Entscheid ein Veto einlegen. Alle wichtigen Themen wie Wachstum, Mitbestimmung und Marktpositionierung werden behandelt.

Damit das oben beschriebene System funktioniert, braucht es Mitarbeitende, die wirklich bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und dies nicht als Belastung empfinden. Falls jemand nur an seinem Lohn und nicht auch am Erfolg der Unternehmung interessiert ist, funktioniert das System wohl kaum. Denn nicht nur der Erfolg wird von allen Mitarbeitenden geteilt, auch die Risiken werden gemeinsam getragen. Und ein Lohn der monatlich höher oder tiefer sein kann, ist ganz bestimmt nicht jedermanns Sache. Deshalb wird die Auswahl neuer Mitarbeitender bei Panter mit besonderer Sorgfalt und nach einem ganz speziellen Verfahren durchgeführt. Mehr darüber, wie Transparenz bei der Panter AG gelebt wird ist hier und hier nachzulesen.

Wenn ihr noch weitere gute Beispiele kennt oder ganz einfach eure Meinung kund tun möchtet – dann greift doch in die Tasten und schreibt gleich jetzt einen Kommentar. Ich bin gespannt…

The Selnau Project: A hotspot for cross-industry acceleration in Zürich

Leider ist der Eintrag nur auf Englisch verfügbar.

By now, the rumours will have spread – no doubt. And we have the joy to let you as our community know, that we will bring an exciting project to life this year – and a truly collaborative one! Together with digitalswitzerland, ewz and Engagement Migros Impact Hub Zürich will be part of the project bringing innovation and inspiration to the Unterwerk Selnau space.

 

As you might know from your own experiences in the fast-paced startup and innovation world: things are never fix until they’re in the past. That’s why the plans and ideas we will present you now are only the status quo of today (March 29, 2017) – and some things might still change in the future. Nevertheless are we excited to share a first glimpse with you:

 

The Idea – collaborate or die!

Together with our collaborators, we want to turn the Unterwerk Selnau into a cross-sector and cross-industry space making the need to work together from our Co-Manifesto a reality. We will collaboratively create programs and events (like the Kickstart Accelerator) to bring innovation in large corporations to the next level and to bring startups (and their methods) and corporates closer together in one community. Inside this gorgeous and heritage-protected building, we are planning to have the following 3 different areas on the main floor plus some extra workshop and meeting rooms in the basement.

 

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The Gastro Space – ensuring exchange for collaboration

Visitors of the Selnau space will be well taken care of in our own café in the entrance area of the building. We imagine the gastro space to be an inspirational (but not huge) venue to cowork, eat, collaborate and have a relaxed time over great food and drinks. And it will be a public space!
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The Basecamp – enabling acceleration for the future

The middle area of the Selnau space will be built with old cargo containers, forming diversely sized meeting- and workshop rooms, where smaller and larger groups can accelerate their cross-industry projects with new methods and in an unique atmosphere.

 

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The Event Space – inspiring innovation for everyone

In the third and final area of the space will hold space enough for roughly 200 people to enjoy inspiring events and programs (like Kickstart Accelerator). The space will ideally host a mix of smaller and larger communities, as well as innovative and cultural projects and events.

That much about the first drafts for the “Selnau project”, which we tested and discussed during a first ideation workshop on Friday March 24 inside of the space. Find some first impressions here.

Taking Impact Hub Fellowship to the next level

Leider ist der Eintrag nur auf Englisch verfügbar.

If you have been around Impact Hub Zurich long enough, you will certainly remember the time a big container marked the entrance of the Viadukt. UrbanFarmers had won the first Impact Hub Fellowship and put up its first prototype right at their workplace.

Little did we know, back then in 2011, about what was to come for the Impact Hub Fellowship program. After more than five years, we can look back at a successful scaling story. Here’s what happened:

Prototyping

The first Impact Hub Fellowship was implemented in partnership with WWF Switzerland and started when Impact Hub Zurich had only just opened its doors to its space in the Viadukt. At the time around 100 entrepreneurs applied to participate in the Fellowship and besides UrbanFarmers, the program awarded ElectricFeel and PolyPort. Today, UrbanFarmers is an incorporated successful company that is changing the way food is produced and has managed to scale to the Netherlands, where it opened the largest urban farm ever built in Europe.

Replicating

After its first success, the second Impact Hub Fellowship was launched in the same year with a thematic focus opening a whole new area for Impact Hub Zurich: children and youth empowerment. Together with Mercator Foundation Switzerland, the second Fellowship awarded Impact Hub Fellows Superar Suisse and Zwischenräume. Both startups grew into healthy organizations still active today.

Scaling

The success of Impact Hub Fellowship as an early-stage incubation program gained a lot of interest from Impact Hubs around the world. As a response, the Impact Hub Fellowship Association was founded in 2012 in Zurich. Its mission: to promote social innovation through start-up incubation programs in the Impact Hub Network. To date, 31 Impact Hub Fellowships have been implemented in 15 Impact Hubs all around the world. We have found that the global Impact Hub network lies an ideal foundation for scaling startup programs such as the Fellowship. All of these Fellowships were joint initiatives supported by globally active organisations like AXA, Cordaid, IDB, Munich Re,Swisscom, Swiss Re Foundation and WWF . We just released our 5 Years Impact Report that takes a closer look at what we have achieved together during that time.

The next level

How to take the scaling efforts of the Impact Hub Fellowship program to the next level? That’s the question that guided the Association’s efforts throughout 2016. Looking at the gathered data and working on a global collaboration with WWF, the goal became clear: making this incubation program even more accessible for Impact Hubs and partners around the world and speeding up the scaling process. To do so, the Fellowship Blueprint was developed, a recipe book full of accumulated wisdom from the Impact Hub Fellowship managers from all 15 locations. This resource is now available to all Impact Hubs in the network.

With this exciting new chapter of the Impact Hub Fellowship, we are now looking forward to all the stories that still lie ahead of us.

The Global Member Survey 2017 is on!

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The global Member survey 2017 will run from March 1 to March 31!

To all our Members here in Zurich please take the time to fill out this survey and help us grow and get better. In addition to our eternal gratitude we will also raffle some amazing prizes to help sweeten things up: 🙂

 

  • Impact Hub Global will raffle 2 participants of the Member Survey that will receive a stipend of EUR 1,000 each (EUR 300 will be earmarked for local Impact Hub services. EUR 700 will be given in cash).

 

  • We will also raffle different prices locally each week: 
  • Week 1 (Mar1-Mar7) Two eco-friendly Jade Yoga Mats approved by our amazing Yoga teacher Larissa!
  • Week 2 (Mar8-Mar14) 10 x 20 Chf vouchers  for coffee, cake & drinks at our Auer&Co.
  • Week 3 (Mar15-Mar21) 1 x voucher for 10 workouts at Balboa
  • Week 4 (Mar22-Mar31) 2 members will get their IHZ membership fees paid by us for one month.*

 

*This counts for Community up to Nomad members. Residents will receive the credit equivalent of a Nomad membership.

 

 

IH-Survey-2017-Stamp-SCREEN-400pxTake the survey now!

 

Green Couch(ing) Sessions: Your ultimate stop when you just need a break

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If we design workplaces that permit people to find meaning in their work, we will be designing a human nature that values work – Barry Schwartz

 

In the midst of the Colab madness, there are days in which we feel we could fly. There are conversations that feed our soulful nature, intellect and a shared understanding about creating impactful communities while following our true north… all while trying to sustain ourselves.

Synergies combine and transform into a profound sense of purpose at Impact Hub. However, there are other moments in which we just need to take a break. There are days in which we doubt ourselves and question everything around us.

 

What is a Green Couch Session?

Our green couch sessions surfaced from a moment of despair… one of those days in which everything seemed pointless; our heads were up in the sky and our souls felt quasi lost. We were by no means, grounded. Work has a completely different meaning for the Hubber/Hubbster/Hubonaut than it does for the corporate worker punching in and out of a 9-18:00h job.

When anxiety kicked in, we used the green couch to decompress. Soon enough, that safe space emerged in the form of a ‘comfy’ and vintage couch. That couch that lays on the 1st floor of the IHZ Colab, right in front of the awesome Hubonaut’s desk.

Every time we would sit on this couch, we would have a blast! This magical couch was filled with moments of understanding, and with lots of positivity around it. We suddenly realized that when we would go back to this couch, we recharged and felt empowered to talk about everything and anything, laugh our faces off and just be ourselves. No judgement but pure acceptance of ourselves and our situation.

Soon enough, we recalled this moments and started to coin it by saying, ‘Hey, I am craving a Green Couch Session.’ Therefore, our organically developed green couch sessions emerged.

 

What do we offer?

In virtue of practicing what we preach on our the Co-Manifesto, Larissa Hämisegger and Valentina S. Velandia decided to offer coaching sessions to:

 

  1. Get rid of mental blockages (We care)
  2. Recharge with positivity (Truly Regenerative)
  3. Four ears to listen (Me, us, all of us)
  4. A sporadic inspirational escape to relieve the stress that can accompany entrepreneurship as a demanding pursuit (Failing Forward)
  5. Arrive to the present moment (100% Human)

 

According to our strategic advisor, Martin Roth, there is an enormous amount of Feng Shui around that couch. As an alternative practice, we could take the couch outside to the 1st floor terrace to make a more intimate version of the green couch session.

 

What is the cost and scheduling structure?

  1. Cost: By donation. We only ask you to make a contribution that reflects the quality of work we do.
  2. Official launch: Tuesday 28th of February from 15:00 – 16:00 – Come join us for a glass of celebratory Prosecco!
  3. Scheduling: Green Couch Sessions take place on Tuesdays from 3-4. If you would like to schedule 15 minute session or a double session with us, please register here.

 

Valentina is a pragmatic idealist with a high dose of global perspectives and experiences.

Larissa is an endless positivist seeing growth in every challenge.

 

Kickstart Accelerator: We kickstart again!

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What an adventure it was last year: Impact Hub Zürich operated the Kickstart Accelerator, one of Europe’s largest multi-corporate accelerators as an initiative by digitalswitzerland. And we’re doing it again! Today the application period for the second program edition opens.

Kickstart Accelerator will select up to 30 of the most promising international startups and intrapreneurial teams, who will participate in an 11-week programme designed to help them develop their ideas and products in one of the program’s verticals: Food, FinTech, Robotics & Intelligent Systems and Smart Cities. Furthermore, in order to tap into unexplored innovation potential, Kickstart Accelerator has entered into a partnership with BaseLaunch (initiated and operated by BaselArea.swiss) to offer a healthcare-specific vertical in the life sciences hotspot Basel.

“We`re looking forward to seeing the calibre of this year`s innovators”. Patricia Schlenter, program manager at Kickstart Accelerator is excited. “The Swiss ecosystem offers startups the opportunity to work with like-minded entrepreneurs, experienced mentors and some of the biggest corporate players to deliver impactful innovations to key industries.”

Startups that have joined the Kickstart Accelerator program in the first edition in 2016 initiated six proof-of-concepts and further cooperations with corporate partners. In these trials they were able to test the application and scalability of their products in a demanding corporate environment. Also in this year`s program the startups have the chance of exploring long-term partnerships with leading corporations and the opportunity to further develop their market offering. It`s all about enabling collaboration not only between startups and corporates, but also between the startups themselves. Because innovation doesn`t happen in isolation but in cooperation! 

Find out more at www.kickstart-accelerator.com.

 

FOTO: PHILIPPE ROSSIER, 23.8.2016, ZUERICH, KICKSTART-ACCELERATOR

FOTO: PHILIPPE ROSSIER, KICKSTART-ACCELERATOR

 

FOTO: PHILIPPE ROSSIER, 11.10.2016, ZUERICH, KICKSTART-ACCELERATOR, BESUCH VON BUNDESPRAESIDENT SCHNEIDER-AMMANN.

FOTO: PHILIPPE ROSSIER, KICKSTART-ACCELERATOR, BESUCH VON BUNDESPRAESIDENT SCHNEIDER-AMMANN.

 

FOTO: PHILIPPE ROSSIER, 25.8.2016, ZUERICH, KICKSTART-ACCELERATOR OPENING NIGHT

FOTO: PHILIPPE ROSSIER, KICKSTART-ACCELERATOR

STRIDE | Zukunft der Bildung: Doing the right things

Wir leben in einer Zeit von gesellschaftlichem, technologischem und ökonomischem Umbau und stehen gleichzeitig vor tiefgreifenden sozialen, umweltbezogenen und kulturellen Herausforderungen. Umso erstaunlicher ist es, dass unser Bildungssystem noch immer einem fast 200-Jahre altem Modell folgt. Dieses Modell wurde entwickelt um Inhalte zur Ausbildung von effizienten Arbeiter zu vermitteln. In Anbetracht der zuvor erwähnten Herausforderungen, genügt es jedoch nicht mehr Führungskräfte des 21.Jahrhundert nur darin auszubilden “Dinge richtig zu tun”. Die Zukunft der Bildung, sollte vielmehr auch eine Bildung für die Zukunft sein. Sie sollte Leute darin unterstützen grundlegende Fragen zu stellen um dann “das Richtige zu tun”. Das neueste Spin-Off des Impact Hub Zurich, STRIDE – eine unSchool for Entrepreneurial Leadership, offeriert genau das, ein neues Modell für die Weiterbildung von Führungskräften. Die erste Klasse startet am 1. März 2017. 

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Das Problem: ein Bildungssystem des 18. Jahrhundert

Von der Schule zur Universität und Weiterbildung – traditionelle Bildungsmodelle weisen noch immer die DNS preussischer Bildung des späten 18. Jahrhundert auf. Die “weapons of mass instruction” sehen Wissen als Ware die, losgelöst von Leidenschaft, Sinn und Vorstellungskraft, transferiert werden kann: Von einem Kopf zum Nächsten. Wir stellen uns an dieser Stelle bildlich  den klassischen Vorlesungssaal vor: Hunderte von Leute sitzen an ihren Pulten um sich einem einzigen Kopf respektive Dozenten zu zuwenden. 

In dieser  – an dieser Stelle auch gerne überzeichneten – rezept-ähnlichem “Betty Bossi” Bildung, findet Lernen  unabhängig von der realen Welt(problem) statt und wird zu einem Nebenprodukt des Erinnerungsvermögens. Lernen  lähmt so Kreativität und unterdrückt sowohl Selbsterkenntnis als auch kritisches Urteilen. Sogar das WEF hat inzwischen festgestellt, dass Absolventen die Fähigkeiten fehlen, welche wir am meisten brauchen: “asking relevant questions and framing problems.”

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Treiber der Veränderung: Digitalisierung, Mobilität und die kommenden Herausforderungen

Die Bildungslandschaft steht vor Veränderungen. Drei Schlüsselthemen treiben die unvermeidliche Innovation der (höheren) Bildung: Erstens, die  Digitalisierung bestimmt die Aufgabe einer BIldungsinstitution in Bezug auf Wissensvermittlung neu. Wissen als Information ist von unserem Kopf zu unserer Hand gewandert (Bsp. Smartphone). Seitdem Informationen für fast jeden zugänglich geworden sind, ist deren Einordnung und die Abschätzung des Wahrheitsgehaltes und der Relevanz wertvoller als die Information für sich alleine gestellt. Auch im Kontext von didaktisch aufbereitetem Wissen, stehen Bildungsinstitutionen vor neuen Herausforderungen: statt persönlich an einer Lektion oder einem Kurs teilzunehmen, ist es möglich sich viele dieser Kompetenzen auch online anzueignen. Zunehmend versuchen auch neue tech Start-ups die Bildungsindustrie zu verändern (so wie beispielsweise die Impact Hub Member von Labster), entsprechend gross sind auch die (Risiko-) Kapitalflüsse in diesen Bereich. 

Zweitens, führt die zunehmende Mobilität der Studierenden zu einem globalen Wettbewerb der Hochschulen. Dies erlaubt Niche-Anbietern Studierende anzuziehen und forciert viele Bildungsprogramme weltweit für Studenten zu werben.  Drittens, wird die Bildungsindustrie gefordert, bezüglich Zweck und Kapazität auf die komplexen technologischen, politischen und umweltbezogene Herausforderungen zu reagieren. An dieser Stelle ist die Frage angebracht: Wie kann sich die Weiterbildung von Führungskräften vorwärts bewegen und die oben genannten Veränderungen nutzen um verantwortungsbewusste und glückliche Führungskräfte auszubilden?

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Unsere Antwort: STRIDE’s unSchool for Entrepreneurial Leadership

Das neueste Impact Hub Zurich Spin-off STRIDE nimmt sich den oben genannten Herausforderungen an und dreht das Bildungsmodell um. Das berufsbegleitende Einjahresprogramm (mit mind. 2 Tagen Präsenzzeit pro Woche) ermöglicht Studierenden sich in der Auseinandersetzung mit eigenen Werten, Vorstellungen und Verhaltensweisen persönlich weiterzuentwickeln und den beruflichen Werdegang unternehmerisch zu gestalten. 

Am Anfang setzen sich die Teilnehmenden mit den grossen gesellschaftlichen Problemen, den bereits existierenden Lösungsansätzen, den Hindernissen im Hinblick auf eine Skalierung und den neuesten Trends auseinander. Darauf basierend entwickeln sie in der Folge Herangehensweisen (Produkte, Dienstleistungen oder Kampagnen), welche sie anschliessend konkret umsetzen. “Im Programm lernen die Teilnehmenden unter Unsicherheit Neues zu entwerfen und umzusetzen,” so Anaïs Sägesser, Mitgründer von STRIDE. “Tatsächliches Lernen,” so Björn Müller, ebenfalls Mitgründer von STRIDE “findet in der gelungenen Verbindung von  Erfahrung, Beobachtung, Reflektion und Experiment statt.” Durch den ausgeprägten Fokus auf die persönliche Entwicklung der Teilnehmenden, will STRIDE seine Studierenden dabei unterstützen ein ausgewogenes und erfülltes Leben zu führen, das durch berufliches Wirken und persönliches Sein zum Wohle Aller beiträgt.

STRIDE begleitet und unterstützt die Teilnehmenden sowie die Klasse als Ganzes durch zwei Teamcoaches und intensive Lernworkshops bei der Ideenfindung und der anschliessenden Umsetzung. Dazu werden eine Reihe von „STRIDE Labs“ angeboten, bei welchen Praktiker/innen und Experten/innen verschiedene relevante Themen aufgreifen, und in einem aktiven Lernformat vertiefen. Die Studierenden werden in ihrer Eigenverantwortung und Autonomie respektiert und gefördert; sie entscheiden selbst, welche Themen für sie relevant sind. Als zentraler Ort des Lernens dient der Impact Hub Zürich. Als Reallabor für die Zukunft von Arbeit, Organisation und Wirtschaft, wird hier tagtäglich an unternehmerischer und gesellschaftlicher Innovation gearbeitet.

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Und jetzt?

Möchtest Du gerne mehr darüber erfahren, wie du deine berufliche Zukunft aktiv und sinnorientiert gestalten kannst? – Besuch einer unserer zahlreichen Events, zum Beispiel einen  Program-in-a-box Workshop oder auch die Community Meetups und erfahre selbst, was unschooling sein kann.  

Die BIldungslandschaft verändert sich und STRIDE ist mit dabei diese Veränderung anzutreiben. Komm mit uns – Du bist herzlich eingeladen!

Besuch uns auf unserer Website: www.stride-learning.ch

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STRIDE | Future of Education: Innovation through collaboration and peer-to-peer learning

Leider ist der Eintrag nur auf Englisch verfügbar.

“Innovation happens through collaboration. In order for great things to happen, people, need to interact.”

– Tom Brown, co-founder of IDEO

One day, Andrew Grove, co-founder of Intel, called Clayton Christensen, a well-known Harvard Business School Professor, out of the blue and asked him to come in to present his theory of the Innovator’s Dilemma and its impact on Intel. Upon arrival, Grove told Christensen he had 10 minutes to explain the theory’s impact on Intel. Overwhelmed by the little time, Christensen decided to just explain his theory. Within minutes the fast-paced mind of Andy Grove had grasped its implications for Intel’s future. Christensen was astonished by this incident and made an important observation on his teaching style. It was not important to focus on what the problem is but rather providing a theory that explains how one can look at the problem. He had little to no expertise in the market of microprocessors, and if he’d even so much as tried to tell Andy Grove what it means for his business, he would have failed. Instead, he shared his theory, which provided the lens for Grove to look at a problem.

This story beautifully shows the power of collaboration and peer-to-peer teaching. Andy Grove & Clayton Christensen, even though they are experts in their respective fields, could not have solved the problem themselves but together found a new approach. This philosophy is at the core of Impact Hub’s latest spin-off STRIDE, the business school of the future.

Knowledge and information overload

Today knowledge is everywhere. In the form of information, it is literally only a fingertip away. If we are stuck with a question and don’t know the answer, we ask our personal consultants Mrs. “Google” or “Siri” for advice. Yet this doesn’t mean we can solve every problem at a fingertip as well.

In 2014, the oasis School of Human Relations published a study on the transition to Peer Learning. They outlined that, in a peer-to-peer teaching model there is considerable emphasis placed upon the need for processing skills of a high order – skills to manage the way things happen, the responses people have to what happens to them and ways of managing conflict resolution and difference, for example. The report says many simply do not have these skills. What does this mean for the classical concept of educational institutions?

Peer-to-peer teaching: an example

Many new education models are popping up One initiative can be found in Finland, at the Koulu School, a spin-off from the Demos Helsinki thinktank.Their teacher training concept has condensed a vast amount of pedagogical research into a simple method. Put simply; people learn best from peers, and a great lesson comprises five essential elements.
We call it the five-finger method. The thumb stands for activation; to get people inspired the thought they can learn something, to awaken their interest in the topic with examples and activation. The forefinger stands for theorization, such as summarizing the topic into five points. The middle finger represents motivation, meaning the ability to encapsulate the reason why this topic, in particular, is important to master. This can be done, for example, by telling a personal story about the benefit gained from having the information or mastering the skill. The ring finger stands for engagement, getting people to communicate and interact. Finally, the little finger is for pinky promise, ‘to keep it real’, to find practical examples and real life applications for the knowledge. These elements apply to all teaching, whether the topic is the sailor’s knot or space technology, and whether it’s a matter of a 15-minute mini-session or a 5-day seminar.” (Read more: here).

This is only one example, in fact, the Economist just published an article about the rise of hands-on universities transforming how students learn. The students work on tough practical problems in open space classrooms. One example, is the Design Factory, part of Aalto University in Helsinki. It is inspired by Standford’s „d.school“ and brings engineering, art and business students together to design, build and market a product. Kalevi Ekman, its founder, says: “ There are very few Da Vincis, the rest of us have a responsibility to prepare students for the future.”

Collaboration on an institutional level

At STRIDE we not only want to prepare the students for the future but enable them to actively shape their own future. At to core of our program is a real venture creation. Inspired by today’s global societal challenges, our students will go through a learning trajectory to create their own purpose-driven venture. Collaboration and peer-to-peer learning are at the heart of our learning design, which is aimed to form an environment for our students to exchange, learn and reflect. Our first class starts in March, and we have only a few last spots available. You can start shaping your future now.
Collaboration is not only at the heart of our learning design but also how we want to work with other education providers. Hence, we are excited to announce our new partnership with one of Europe’s top business schools, Business School Lausanne. The partnership enables our students to potentially continue their educational path to receive a Master of Business Administration (MBA). Read the full press release here (in German). On top of that, we will work together more intensively to keep learning from one another. As Andy Grove and Clay Christensen would surely agree: in the meeting of diverse yet aligned peers, great innovations will arise.

“Startups müssen ihre Themen auf die politische Agenda setzen”

“Ich hatte ja keine Ahnung, dass es sowas wie den Impact Hub überhaupt gibt!”. Jean-Philippe Pinto, CVP-Kantonsrat aus Volketswil, sieht sich fasziniert um. “Da politisiert man jahrelang in Zürich und weiss nichts von diesem lebendigen Ort”. Es ist ein Montagabend im November. Gut 30 Politiker aus dem Zürcher Gemeinde– und Kantonsparlament haben sich im Impact Hub Zürich versammelt. Pinto ist einer davon. Viele seiner Ratskolleginnen und -kollegen sind mit der Startup- und Gründerthematik bisher wenig vertraut. Dies zu ändern, das ist das Ziel an jenem nebligen Herbstabend im Impact Hub Zürich. Ein gegenseitiges Beschnuppern steht an, eine Annäherung zweier Welten. Mehrere Startup-Gründer sind zugegen, um den Zürcher Polit-Persönlichkeiten einen Einblick zu geben. Sie erzählen von ihrem Unternehmen – und den Hürden, die es damit in der Schweiz zu überwinden galt.

 

Das Tal des Todes

Ganz am Anfang sind sie noch weitgehend harmlos, die Hürden: “Die Gründung eines Startups ist in der Schweiz relativ leicht und die Einstiegshürden sind niedrig”. Das sagt Roman Gaus, dessen Unternehmen UrbanFarmers sich auf die Gemüse- und Fischproduktion mitten in der Stadt spezialisiert hat. Doch so einfach die Gründung, desto schwieriger das Wachstum. Während sich für den Start eines Unternehmens meist Gelder finden, wird die Investorensuche in einer späteren Phase zum Problem. Wenn es darum geht, Produkte im grossen Stil auf den Markt zu bringen, sind die Finanzen plötzlich knapp. Viele institutionelle Anleger scheuen das Risiko und sind mit umfangreichen Investitionen in junge Unternehmen vorsichtig. Es kommt zum Investorenknick – manche sprechen gar vom “Tal des Todes”. Was wiederum dazu führt, dass viele in der Schweiz gegründeten Startups ihr Glück im Ausland suchen. “In der Schweiz hat niemand den Anspruch, es `global` zu schaffen”, kritisiert Gaus. “Offenbar wird es akzeptiert, dass ein Startup nach einigen Jahren pleite geht, ins Ausland abwandert – oder von einem Schweizer Grosskonzern für ein Butterbrot aufgekauft wird”.

 

Für den Schweizer Wirtschaftsstandort ist dies laut dem UrbanFarmers-Gründer langfristig keine befriedigende Lösung. Auch Christian Viatte, Gründer der Crowd-Services-Plattform Mila, sieht klares Verbesserungspotenzial in der Schweiz. “Die bestehenden Regulierungen sind ein grosses Hindernis”, sagt Viatte. Gerade im Bereich Sharing Economy, in dem er tätig ist, sei der Grat zwischen Legalität und Illegalität schmal. Diese “veralteten” Regulierungen müssen gemäss Viatte abgebaut oder überarbeitet werden.

 

Vernetzen und Kräfte bündeln

Solche und weitere Barrieren für Startups in der Schweiz werden den versammelten Politikern im obersten Stock des Colab vor Augen geführt. Die Ohren sind gespitzt, das Interesse vorhanden. “Die Aufmerksamkeit für die Startup-Thematik in der Politik ist geweckt”, sagt Judith Bellaiche. Die grünliberale Kantonsrätin und Gemeindepolitikerin hatte den Anlass ins Leben gerufen mit dem Ziel, ein gegenseitiges Verständnis zwischen der Zürcher Politik und den Startups zu generieren. Es gilt, Grenzen zu überwinden und eine konstruktive Zusammenarbeit zu ermöglichen. Ein erster Schritt dazu scheint gelungen, die ersten Bande geknüpft. Aber: “Die Startups müssen sich bewusst sein, dass sie Aufklärungsarbeit machen müssen”, sagt Judith Bellaiche. Es reiche nicht aus, mit den Umständen unzufrieden zu sein und sich darüber zu ärgern. “Ihr müsst eure Wünsche und Bedürfnisse formulieren und euch Gehör verschaffen! Organisiert euch, bündelt eure Kräfte, werdet aktiv!” Es sei wichtig, sich innerhalb der Startup-Community, aber auch im politischen Betrieb zu vernetzen. “Die Startups müssen ihre Themen aufs politische Parkett bringen”.

 

Räume für fruchtbare Ideen

Eines dieser Themen wäre etwa die Raumproblematik. Gründer brauchen Räume für ihr Unternehmen, und zwar so günstig wie möglich. “In der Stadt Zürich stehen derart viele Gebäude zumindest zwischenzeitlich leer – nehmen wir zum Beispiel das besetzte Koch-Areal. Dieses könnte für so viel Fruchtbares genutzt werden!”, sagt Bellaiche. Auch Startups könnten sich in solchen Räumen einnisten, wenn sie ihnen denn zur Verfügung stünden. “Warum kommt ihr nicht auf die Politik zu? Fordert uns auf, uns für mehr Zwischennutzungen stark zu machen!”

Der Appell von Seiten der Politik ist klar: Jungunternehmer und Gründer sollen sich organisieren und verstärkt für ihre Bedürfnisse einsetzen. Sie sollen feststellen und formulieren, was an der heutigen Situation nicht optimal ist. Und was es braucht, um diese zu verbessern. Ein Schritt in diese Richtung ist bereits geschehen – auf höchster Ebene. Wirtschaftsminister Johann-Schneider Ammann hat in diesen Tagen Post erhalten vom Impact Hub Zürich und digitalswitzerland. Im Brief werden konkrete Verbesserungen gefordert – zum Beispiel bei den Regeln zur Rekrutierung von Fachkräften, der Besteuerung von Startups und der Kapitalbeschaffung. Bundesrat Schneider-Ammann hat übrigens offiziell um diese Vorschläge gebeten. Der Wille für Veränderungen in Richtung einer kooperativen und innovativen Zukunft (vgl. dazu das Co-Manifesto des Impact Hub Zürich) scheint da zu sein. Ob Taten folgen, wird sich zeigen.

 

Viaduct Ventures | Bringing Systems-Level Investing to the Forefront

Leider ist der Eintrag nur auf Englisch verfügbar.

The global financial crisis in 2008 demonstrated the changing nature of capital markets and effectively woke up the financial sector. Investors, who are also evolving, increasingly witness the extent to which our financial, environmental and social systems affect their investments. They also realize that it works the other way around; their investment decisions make a strong impact, whether positive or negative, on those same systems as our world becomes more interconnected.

 

The Evolution of Investors

Gone are the days of investors seeking purely financial return. According to a recent report by The Investment Integration Project (TIIP), the nature of investing has changed since the early twentieth century, when the main objective was simply avoiding risky securities. Towards the late twentieth century, investors began to diversify their portfolios in order to actively manage risk. But it wasn’t until the present day that investors began to actually examine the various feedback loops between different systems and portfolios in order to better manage the risks of today and simultaneously create positive value for society.

 

Systems-level risk is real; we have all felt it, whether it’s the residual effects of the economic crisis eight years ago, climate change or the ongoing refugee crisis. It is absolutely essential to invest intently in systems, because financial return depends on healthy social, economic, environmental and political systems.

 

Investing 2.0

Investing with intent (also called impact investing) is indeed sophisticated; and the truth is that not many know how to do it. The next generation of investors, who are young and largely represented by females, take their global footprint seriously. Because of this, they seek investment opportunities that are representative of their values. And those are not that easy to find.

 

Bridging the Gap

Viaduct Ventures, an Impact Hub Zürich-based organization connecting investors with impact enterprises, is committed to bridging this gap. By developing a pipeline of impact-focused companies and examining value chains in various sectors such as food, education, energy, and more, Viaduct Ventures strives to foster collaboration between impact enterprises within and across thematic areas.

 

In order to increase the awareness and knowledge sharing within the Swiss business angel community about such approaches, Viaduct Ventures is supported by the Swiss Commission for Technology and Innovation (CTI). As innovative concepts in the financial sector are crucial for Zurich, the initiative is also supported by the Division of Business and Economic Development of the Canton of Zurich.

 

New Year, New Chance

Our global economy is based on capitalism. If we decide to take a stab at alleviating the problems of today, we must further explore the potential of impact investing to create long-term global economy stability.

 

Erfolgreicher Proof of Concept: Partnerschaft Swisscom & Impact Hub trägt Früchte

Als Gründungspartner des Impact Hub Zürich ist Swisscom seit der Geburtsstunde mit von der Partie. Swisscom fördert damit aktiv Startups sowie den Innovationsstandort Schweiz und nutzt die Community des Impact Hub für gemeinsame Programme im Bereich Innovation, Förderung von Intrapreneurship und Transformation. Dass darüber hinaus konkrete Partnerschaften mit Startups entstehen können, beweist der Fall Livingdocs: Jüngst konnte Swisscom mit dem Startup einen erfolgreichen Proof of Concept (PoC) erbringen und startet nun eine intensive Zusammenarbeit.

 

Der nicht so zufällige Zufall

Im Café Auer & Co am Sihlquai herrscht ein reges Treiben. Da treffen Jungunternehmer auf Grossunternehmen und alle anderen, die Innovation unterstützen. Dass dadurch enorm wertvolle Kontakte entstehen können, zeigt sich an der zufälligen Begegnung von André Schraner, Open Innovation Manager des Swisscom Pirates Hub, einem Team, welches Co-Creation Projekte mit Startups initiiert, und Gabriel Hase, CEO des Startups Livingdocs. Das 2012 gegründete Startup hat eine Content Management (CM) Plattform entwickelt, welche eine vergleichsweise einfache Alternative zu komplexen CM-Systemen wie Adobe AEM darstellt. Anders als in AEM, wo Inhalte im Backend erstellt werden, kann man mit Livingdocs Texte, Bilder und Videos im Frontend per drag&drop frei bewegen und muss nicht ständig zwischen Frontend und Backend wechseln. Storytelling wird durch das individuelle Zusammenstellen von Inhalts-Bausteinen einfacher.
Der komponenten-basierte Ansatz erlaubt effiziente Workflows zwischen Editoren, Designern und Entwicklern und ermöglicht das Ausspielen auf verschiedene Kanäle und Produkte durch unterschiedliche Präsentation der Komponenten in verschiedenen Kontexten. Dass Livingdocs gegenüber herkömmlichen CM-Systemen ein grosses Zeiteinsparungspotenzial birgt, war bald klar. André stellte eine Verbindung zwischen dem Startup und Cyrill Treptow, Head of Bluewin Portal bei Swisscom her und merkte sofort, dass Bluewin genau in diesem Bereich ein grosses Bedürfnis hatte.

 

Ein leaner Start…

Bluewin gehört in der Schweiz zu den grossen Nachrichtenplattformen, hat aber verglichen mit 20 Minuten oder Blick eine relativ kleine Redaktion. Aufgrund der Redaktionsgrösse ist eine hohe Effizienz bei der Erstellung und Produktion von Inhalten absolut zentral. Im Austausch mit anderen Redaktionen (watson.ch, nzz.ch, telegraph.co.uk) erfuhr man, dass die neue CM-Generation vor allem bei den Editoren (Erfassungsmasken) grosse Fortschritte gemacht hat und Zeiteinsparungen von bis zu 50% ermöglichen. Mittels einem PoC von Livingdocs wollte Bluewin prüfen, ob diese Zeiteinsparungen auch bei den Arbeitsprozessen von Bluewin möglich sind. „Wichtig war für uns, die Lösung in einem sinnvollen, schlanken, einfachen Rahmen zu testen um möglichst schnell Fakten zur Tauglichkeit für Swisscom zu erhalten“, meint André.
Bei einem PoC sei es wichtig, dass man von Anfang an klare Zeithorizonte und Ziele in Form von KPI’s festlege, um baldmöglichst basierend auf diesen Fakten über die nächsten Schritte entscheiden zu können. Innert wenigen Wochen richtete Livingdocs die drei zentralen Prozesse für Bluewin ein und übergab sie der Redaktion zum Test. Ausgewählte Redaktoren spielten dann eine Reihe von Aufgaben durch, die mit Screentracking aufgezeichnet und beurteilt wurden. Die Resultate überzeugten so sehr, dass sich Bluewin entschied, Livingdocs einzuführen und das bisherige Redaktionssystem zu ersetzen.

 

Erfreulich für beide Seiten

Gabriel Hase zeigt sich über die Zusammenarbeit erfreut: “ Von alleine wären wir wohl nicht auf die Idee gekommen bei Bluewin anzusetzen, aber durch die gute Vernetzung kam ein perfekter Fit zustande. Den PoC konnten wir dann sehr effizient mit Bluewin umsetzen: Es wurde sehr klar kommuniziert, was sich Bluewin vorstellt, in der Umsetzung hat man uns aber viele Freiheiten gelassen.“ Neben der Implementierung von Livingdocs bei Bluewin gibt es in diversen anderen Bereichen von Swisscom Potenzial für Livingdocs, namentlich alle Bereiche, welche in ihrer täglichen Arbeit mit CMS in Berührung kommen. Gabriel ist zuversichtlich: „Wir diskutieren im Moment eine über Bluewin hinausgehende Partnerschaft mit Swisscom, was für uns natürlich sehr spannend wäre.“

 

MashUp #NoPoverty & #ZeroHunger: Battling for improved lives with education and innovation in agriculture

Leider ist der Eintrag nur auf Englisch verfügbar.

If you missed the Mash Up, here is a quick recap. It was the fifth installment in what’s becoming a long line of excellent events. Previous events addressed the topics of #OpenData, #Tech4Good, #SustainableFood and #SustainableCities&Communities. This Mash Up, hosted by Anja Schaerer, was held on Tuesday, November 29, 2016 which also happened to be global #GivingTuesday. It was the first time we partnered with the United Nations for the Mash Up event. Very exciting!

 

We were joined this time by eleven other Impact Hubs from around the world and were able to live chat with participating members using the Myia app. There was one globally live-streamed speaker and two locals who focused on the problems of poverty and hunger, the goals Nr 1 & 2 of the UN’s Sustainable Development Goals. They provided valuable insight and solutions. All the impressions and stories of the night were collected with the hashtag #impacthubmashup on a tagboard.

And now for the speeches that were presented in the fast paced PechaKucha format:

 

 

Moving Forward on the SDG’s: Boaz Paldi, Global Engagement Manager at UNDP (Digital Super Speaker Live-Stream)

 

The UN came up with the Sustainable Development Goals (SDGs).  These are 17 interconnected, holistic goals that are necessary to make the world a better place with sustainability in mind. It is important that everyone and all nations participate in moving forward with these goals. Many things like infrastructure and access to clean water affect poverty and hunger. That’s why the universal approach is so important in tackling root causes, for long term solutions. There have already been some amazing results: For example, between 1990 and 2010 global poverty has been cut in half.

 

It’s very important that we all take ownership of this. It is not up to the United Nations to work on these goals alone.

 

Giving Tuesday, a global day of giving to kick off the charitable season, is growing very quickly globally. Even the poorest and most disenfranchised are participating and giving in any way they can.

Boaz Paldi’s message is clear: „We must live with hope!“ And this message needs to get out. Large commitments to things like the Paris Agreement are necessary and have the power to create great change. In addition, specific local needs also have to be addressed in each country. One more aspect is the participation of the private sector and investment funding, which has a huge role to play and is very important. Some large companies are already working very hard to reach the SDG’s. But you can join the fight too.

 

Access to Higher Education: Tom Hofer from Aiducation International

 

What is the need? Each year 40,000,000 “high potentials” have no access to secondary education! What is being done about this? Aiducation activities are based upon promoting two principles. The first is education, which is the most important leveraging component for personal development. The second is being an active citizen, because active citizens are the most important ingredient for bringing about positive economic, political and social development in a country.

Students in developing countries often suffer from a lack of access to High School and University level education. Aiducation makes it possible for students with a high potential to access high quality education, through the use of scholarships and loans. In addition, access to training, mentoring and networking is providing greater opportunities.

 

We are a charity but we sell human potential. I am personally convinced that Aiducation International offers its donors the highest impact-per-money ratio out there!

 

It’s a one-to-one program where each person sponsors one child. Every sponsor can have a buddy and build a relationship. We enable the most able. There is a great deal of vetting that goes into maximizing the potential of the program. Every year the scholars submit progress reports to monitor quality and success. At least 80% are successfully going to school. The money goes straight to the school.

There are 3 pillars of Aiducation funding: The first, AiduPartners, is made up of partners for growth, projects and operations. The second pillar, AiduMakers, consists of the donors that sponsor individual scholarships. The third, AiduFriends, provide support through annual membership fees.

Two hundred scholarships a year are given. There are corporate sponsors but scaling up is still difficult. It’s important to find new, additional partners. One “flaw” that Tom Hofer admits is in their business plan: 90% of the money goes straight to the school, meaning the team’s operations runs on a very small budget. But this was a conscious decision – it’s simply part of their reality.

 

Increasing Agricultural Production: Samuel Thomas Ledermann from Biovision

 

Norman Borlaug was the father of the green revolution. He is credited with saving a billion lives. Biovision is trying to continue this. They aim to help reach the SDGs by spreading agricultural methods that are scientifically sound, knowledge-intensive and ecological. One example of their work is a magazine call “The Organic Farmer” that has a readership among farmers in the hundreds of thousands. Donations are needed for the magazine but the knowledge gained can be spread from farmer to farmer and even from village to village.

There are a couple of challenges: This type of farming is very labor intensive as there are no easy fixes like spraying a lot of dangerous chemical pesticides. This is normally not a problem because of the high level of unemployment. However, it this case one has to be careful because frequently women bare the brunt of the labor.

 

We are not only focusing on poverty and hungry, but also inequality. With the right knowledge, farmers can pass down their knowledge from generation to generation.

 

Additionally, the Push-Pull method of crop rotation is very important, one crop to push the main pest away and another crop to trap it. It has been very successful and has doubled the yields of 133,000 farmers across eastern Africa. The method has also helped to diversify nutrition.

Biovision is trying to tackle the problems of financing and private markets that create dependencies on seed companies. Their knowledge-intensive agriculture has the potential to also make a strong impact on inequality. By not being capital intensive, it can allow the poorest of the poor to move out of poverty. When working on the local level, they want to connect the farmers to the national level and even the international level. It is very import that farmers are able to remain adaptable, especially with the current and future effects of climate change – that’s why a holistic approach is needed. One example is promoting bee keeping, which simultaneously addresses poverty and improves the overall ecosystem.

 

The world’s focus on the SDGs is increasing and by enabling these ventures to solve Goal 1, to end poverty in all its manifestations, and Goal 2, to end hunger and all forms of malnutrition, we as Impact Hub Zürich are doing our part. What are you doing? Get inspired by these talks and start doing!

 

We look forward to seeing you at our next Mash Up event in 2017!

 

Wer sind eigentlich die AXAnauten?

Leider ist der Eintrag nur auf Englisch verfügbar.

Wer sagt eigentlich, dass sich eine Versicherung nicht auch mit anderen Themen beschäftigen kann? Gerade in einem sehr traditionellen Business ist der Blick über den Tellerrand hinaus sehr wichtig. Genau aus diesem Grund gibt es der AXA Winterthur Versicherung die AXAnauten – das Innovation Management. Auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern greifen die AXAnauten auf unterschiedliche Quellen der Innovationskraft zurück: Ideen aus dem Open Innovation Umfeld (Kollaboration mit Start-ups, anderen Grossunternehmen oder Hochschulen), eigens von den AXAnauten entwickelte Ideen und solche von anderen AXA Mitarbeitenden (Intrapreneurship). Einige von euch kennen uns bestimmt, wir sind jeden Donnerstag im Colab Sihlquai.

 

Das erste Projekt – DriveAgain

Seit Juni 2016 ist auch das erste neue Geschäftsmodell der AXAnauten am Markt: DriveAgain. Hier bekommen Autofahrer innerhalb von maximal 48 Stunden 3 Offerten für Reparaturen und Services an ihrem Fahrzeug – ganz bequem ohne eigenes Suchen (www.driveagain.ch).

 

Die Umsetzung folgte nicht dem klassischen Projektvorgehen der AXA, sondern orientierte sich daran, wie wir als private Entrepreneurs vorgehen würden. In einer ersten Phase wurde die Idee ausgearbeitet und dann der Geschäftsleitung vorgestellt – in nur drei Minuten. Als wir das ok für den nächsten Schritt hatten, erarbeiteten wir einen „clickable“ Prototype, interviewten potentielle Kunden und feilten auf Basis dieser Feedbacks am Angebot. Im Dezember 2015 gab die Geschäftsleitung grünes Licht für die Umsetzung, diesmal hatten wir immerhin 10 Minuten für den Pitch.

 

Unterstützung durch den Impact Hub

Seitdem ging es rund. Wir bauten DriveAgain losgelöst von der AXA-IT auf – innerhalb von nur 11 Wochen. Da es sich um versicherungsfremdes Geschäft handelt, musste die FINMA als oberster Regulator zustimmen. Und auch intern mussten einige Hürden genommen werden – schliesslich ging DriveAgain an vielen etablierten Gremien vorbei und machte die Leute entsprechend nervös. In dieser Phase haben wir auch mit der Unterstützung des Hub die Value Präposition und den MVP weiter geschärft.

 

Seit dem go-live sind wir mit unserem Service zunächst nur im Kanton Zürich unterwegs. Hier wollen wir in einem überschaubaren Gebiet Erfahrungen sammeln. Technisch haben wir eine lange Liste mit Dingen, die wir gerne noch umsetzen wollen – schliesslich sind wir im Juni nur mit einem MVP an den Markt. Speziell spannend sind die A/B Tests und Kundeninterviews im AXA-internen Customer Lab, die wir gerade durchführen. Hier lernen wir unglaublich viel darüber, auf was der Kunde anspricht. Zudem haben wir inzwischen auch die Betreuung von Kundenanfragen übernommen. Der direkte Kundenkontakt ist extrem spannend und hilft uns natürlich auch dabei zu verstehen, was bei DriveAgain gut läuft und wo noch Verbesserungspotential vorhanden ist.

 

2017 geht es weiter!

DriveAgain.ch war bis heute eine sehr spannende Reise und grossartige Erfahrung. Innerhalb eines Grossunternehmens sehr „Startup-mässig“ unterwegs zu sein gibt uns unglaublich viele Möglichkeiten, Neues auszuprobieren und zu lernen. Wir haben definitiv Blut geleckt und freuen uns auf das, was nach DriveAgain kommt. Derzeit suchen wir einen Investor, der einen Teil von DriveAgain übernimmt, damit wir 2017 Zeit haben, das nächste Thema anzugehen.

 

Wollt ihr mit uns in Kontakt treten oder auf darüber dem Laufenden bleiben, was uns so beschäftigt? Dann sprecht uns direkt im Colab an (wir sind gut erkennbar an den AXAnauten-Stickers auf unseren Laptopts) oder folgt uns auf Twitter.

 

“Start With Why” – Oder wissen wir eigentlich, warum wir was tun und lassen?

Im Oktober haben wir uns im Impact Hub Team vertieft die Frage nach dem “Warum” gestellt und das „Start With Why“ (inspiriert von Simon Sinek) Prinzip unseres Co-Manifestos ins Zentrum gestellt. Warum zu fragen, ist etwas, dass in uns tief verankert ist. Interessanterweise stellen aber eher Kinder diese Frage, und falls wir als Erwachsene fragen, geben wir uns oft mit der ersten Antwort zufrieden. Wer jemals einem Kind die Frage beantworten musste “warum ist der Himmel blau” und festgestellt hat, dass jede Antwort zu einem weitern Warum führt, weiss wovon ich spreche. Interessant, aber warum ist dies relevant?

 

Taiichi Ohno gilt als Begründer der 5-Warum Methode. Er hat diese bereits in den 1950er Jahren bei Toyota angewandt. Nach seiner Erfahrung muss man fünf Mal “Warum ist das passiert?” fragen, bis man die eigentliche Ursache gefunden hat. In manchen Fällen liefert die Antwort direkt einen Hinweis auf die geeignete Lösung, in anderen Fällen entsteht eine Aufgabe, für die Lösungsideen erst entwickelt werden müssen. D.h. Ohno hat sich eine kindliche Denkweise wieder antrainiert, nämlich sich nicht gleich mit der ersten Antwort zufrieden zu geben und daraus Schlussfolgerungen zu ziehen.

 

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Die Warum-Frage löst beim Gegenüber in einem geschäftlichen Umfeld oft Erstaunen aus. Erstaunen, dass es uns beim Impact Hub nicht einfach nur um den Umsatz geht, dass wir verstehen wollen, warum genau jemand mit uns zusammen arbeiten möchte. Und ob diese Zusammenarbeit einen Beitrag zu unserem Co-Manifesto leistet.

Meine persönliche Erfahrung mit diesem Vorgehen ist, dass ich zu wesentlich besseren Ergebnissen komme, da ich mein Gegenüber nach der Beantwortung von etlichen Warum-Fragen besser verstehe. Auch wenn ich manchmal eine Hemmschwelle überwinden muss um diese Fragen zu stellen.

 

Ein Beispiel aus dem Buch “The Lean Startup” von Eric Ries verdeutlicht das Vorgehen und den Wissensgewinn, bzw. den Lösungsansatz:

  1. Eine neue Software-Version hat eine Funktion deaktiviert.
    Warum? Weil ein bestimmter Server versagt hat.

  2. Warum hat der Server versagt?
    Weil ein wenig genutztes Teilsystem falsch eingesetzt wurde.

  3. Warum wurde es falsch benutzt?
    Weil der Ingenieur die korrekte Bedienung nicht kannte.

  4. Warum kannte er es nicht?
    Weil er keine Einweisung erhalten hat.

  5. Warum hat er keine Einweisung bekommen?
    Weil sein Manager „keine Zeit hat“, um neue Ingenieure einzuweisen.

Das die Überlegungen von Google for Entrepreneurs und Impact Hub weit tiefer gehen, als einfach eine geschäftliche Beziehung einzugehen, zeigen die Gedanken von David:

 

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Die Gründerinnen von Now haben sich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie sie ein inkludierendes Programm auf die Beine stellen können. Eine tiefe Auseinandersetzung mit der Warum-Frage.

 

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Darum zum Abschluss: Was sind die Warums, die dich antreiben? Und wem hast du davon erzählt?

 

The Hubonaut’s Odyssey: The Journey of Growth

Leider ist der Eintrag nur auf Englisch verfügbar.

Hubonauts. The people who welcome you to the space every morning, refill the coffee and make sure your meeting guests don’t get lost between the first floor and the attic, among many other tasks.

The decision to volunteer as a Hubonaut is rooted in something much greater than a simple desire to join a coworking community. The statistics are clear: Hubonauts are at a major life transition. More than 60% of current Zurich Hubonauts are career shifters, while 16% are studying and will soon be looking for a job. Nearly 95% are foreign and learning German for the first time. Add that they are the face of one of the most untraditional work spaces in Zurich…. And that’s a lot to take on.

 

The Odyssey of Growth

As someone who sat at the Hubonaut desk myself, I knew there was an incredibly opportunity to create a program that supports our volunteers in their professional and private lives, tapping into the very core of what the Impact Hub is all about. We are a community of risk takers who contribute to creating a better future with more than just blind faith, but through strategy, insatiable curiosity and grit.

 

Together with former Hubonaut and communications specialist Jana Neumann and member, global career advisor and communications & gender diversity consultant Valentina S. Velandia, we developed the Hubonaut’s Odyssey, a development program that supports Hubonauts through this period of personal and professional evolution. My background is in curriculum writing, development training for non-profits and education management and together with this team, we hit each of the primary pain points for Hubonauts. Jana’s speciality isn’t just HR communication, but the impact of multilingual working environments on employees. Valentina isn’t just a global career advisor, but is an avid feminist focused on working with refugee and women entrepreneurs. My speciality is with adult learners and the role of emotional labor in career satisfaction. Sounds familiar?

 

Individualized and Goal-orientied

The program is divided into four-explorations coupled with a monthly workshop. Together, they provide a framework for our volunteers to take ownership of their personal development and seize all the opportunities within the Hub-Cosmos. Whether they are committing to taking six-months to focus on German or looking for an angel investor, the program aim is to whittle down the concrete steps required to tackle these sometimes-overwhelming milestones.

 

There is no question that while similar, there are also striking differences between the Hubonauts and their goals for their time in this role. Our aim however, is to create a greater sense of community and highlight the multiplicity of techniques and tools available to foster a sustainable path towards attaining a personal or professional goal. Scrum and evening journaling may have very different associations, but at the end of the day, both are tools to break down the day into small, tangible benchmarks, reassessing the path forward.

 

We look forward to finishing the first Odyssey in January and further develop our program to make Hubonauting a true and meaningful milestone in one’s life and career.

 

Kickbox | Bottom-Up Innovation bei Swisscom

Grossfirmen und Innovation, zwei Gegensätze, die schwer zu vereinbaren sind, so die landläufige Meinung. In einer Zeit, in welcher die Acceleratorprogramme fast zahlreicher werden als die Startups selbst, wird es für Corporates zunehmend schwierig, die richtigen Startups zu finden und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Was in dem intensivierten Bestreben, externe Innovationen zu fördern, manchmal vergessen geht, ist, dass eine wichtige Quelle für Innovation in den Firmen selbst liegt: in den Mitarbeitenden. Dass diese auch gezielt gefördert werden kann und soll, zeigt die Kickbox.

 

Was ist die Kickbox?

Das Konzept stammt ursprünglich von Adobe, die mit der Kickbox eine interne Innovationsplattform schufen, mit dem Ziel, Mitarbeiter darin zu ermutigen, neue, eigene Ideen zu entwickeln und zu testen. Swisscom hat nun ein Programm entwickelt, welches Swisscom Mitarbeitenden ermöglicht, eigene Ideen selbständig umzusetzen. Konkret heisst das: Jeder Mitarbeitende, der eine zündende Idee hat, die Swisscom einen Mehrwert bringt, kann sich intern für eine Kickbox bewerben.

In der Box befinden sich ein Startguthaben von CHF 1‘000, ein von Swisscom HR ermöglichtes Zeitbudget von 20% Arbeitszeit über 2 Monate, Kontakte zu internen und externen Innovationsexperten sowie ein Handbuch, das den Prozess der Ideenvalidierung erläutert und wertvolle Tipps liefert.

Nach zwei Monaten wird die Idee evaluiert, und jene Ideen, welche Potenzial für die Swisscom haben, können mithilfe der blauen Box und einem Budget von bis zu CHF 10’000.- weitergeführt werden, um einen ersten Proof-of-Concept durchzuführen. Die dritte und letzte Stufe ist die goldene Box, bei der mit einem Budget von über CHF 100’000.- ein Spin-off oder Joint Venture angestrebt wird, um neue ICT Geschäftsbereiche für Swisscom aufzubauen.

 

Was ist die Idee hinter der Kickbox?

Besonders in Grossfirmen wie Swisscom fokussiert man oft externe Innovationen auf der einen und interne Grossprojekte auf der anderen Seite. Die Ideen, die jedoch im Kleinen entstehen, nämlich die persönlichen Ideen der Mitarbeitenden finden da oft keinen Platz. Dabei könnte man in vielen Fällen mit wenig Zeit und Geld schon einiges erreichen. Bei der Kickbox geht’s darum, einfach mal auszuprobieren, ohne Ideen vor dem Test bereits wieder zu begraben. Mit der Kickbox wird der interne Unternehmergeist gestärkt und die Innovationskultur nach dem Motto „try fast, fail fast, learn fast“ gefördert. 

Was ist bisher zusammengekommen?

Die bisherigen Kickboxideen sind vielseitig und betreffen verschiedenste Bereiche in und um Swisscom. Sie reichen von Modellen, die Datenvisualisierung gegenüber herkömmlichen Programmen wie Excel massiv erleichtern, über neue Angebotspakete für Neugründer bis hin zu einer Plattform, um virtuell in Swisscom Shops anzustehen. Das Ziel vom Pitch ist die blaue Kickbox, um damit einen ersten Proof-of-Concept zu realisieren.

Doch nicht alle Ideen müssen in eine blaue Box münden: Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, ihre Ideen eigenständig weiterzuentwickeln, was einzelne Kickboxer auch erfolgreich tun. Und nicht zuletzt ist die Kickbox auch da, um einfach mal auszuprobieren, was klappt und was nicht. David Hengartner, Verantwortlicher der Kickbox-Initiative bei Swisscom meint dazu: „Es ist beeindruckend, wie viel Innovationskraft in der Swisscom steckt und ich sehe Bottom-Up Innovation als wertvolle Ergänzung zu klassichen Top-Down getriebenen Innovationsprojekten. Zudem macht es mir Spass, Intrapreneure auf ihrer persönlichen Reise zu begleiten und zu sehen, wie sie Lean Startup am eigenen Projekt erleben und daran wachsen.“

 

Failing Forward: Wie leben wir unsere Prinzipien?

Im September hat sich das Team vom Impact Hub Zürich speziell dem Prinzip Failing Forward (oder Prototyping) gewidmet. Darunter verstehen wir ein Vorgehen das von Eric Ries im Buch „The Lean Startup“ als Lern-Zyklus beschrieben wird: anstatt ein Produkt oder eine Dienstleistung möglichst perfekt auf den Markt zu bringen, testen wir unsere Annahmen über die Bedürfnisse von Kunden mit möglichst vielen einfachen Experimenten.

Für ein solches Experiment kann je nach Idee beispielsweise ein Fragebogen, eine einfache Website oder eine Zeichnung der Produktidee eingesetzt werden. Wichtig ist, dass man sich nicht zu früh auf eine Idee festlegt, sondern sie immer Feedback von realen Kunden einholt. Als Treiber einer neuen Idee zielt man auf positives Feedback ab – bis hin zur Suggestion. Für eine erfolgreiche Produktentwicklung ist aber Kritik und negatives Feedback fast noch wichtiger.

 

We build, fail, learn – and repeat.

 

Anhand negativem Feedback können wir früh in der Entwicklung unsere Produktvision anpassen und viel Arbeit und Geld sparen. Weil dieses vermeintliche Scheitern für Unternehmer so wertvoll ist heisst einer der sechs Werte im Co-Manifesto „Failing Forward“.

 

Persönliche Erfahrung mit „failing forward“

Zu meinen persönlichen Zielen als Unternehmer hat es schon früh gehört, ein Produkt erfolgreich zu lancieren. Als Programmierer sollte einem dies eigentlich auch einfach gelingen: Alles was man dazu braucht ist eine Idee, Internet und Kaffee. Ideen sind bekanntlich günstig, und so habe ich schon viel Software produziert.

… welche nie vom Markt akzeptiert wurde. Hätte ich früher mit potentiellen Kunden gesprochen, wäre mir viel Arbeit und Frustration erspart geblieben. Dasselbe gilt übrigens für einige Projekte, welche ich im Auftrag von Kunden umgesetzt habe.

Heute ist es mir wichtig, auch noch so motivierende Geschäfts-Ideen immer wieder zu hinterfragen und meine Annahmen möglichst früh mit Benutzern zu validieren. Durch diese Systematik blieb mir viel Frust erspart und ich konnte mithelfen einige erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen zu lancieren.

 

Wie haben wir das bisher umgesetzt?

Im Hub versuchen wir dieses Prinzip konstant in unsere Arbeit zu integrieren.

Failing Forward (2)

 

Wenn wir mit Startups zusammen arbeiten ist es uns wichtig, dass sie Ihr unternehmerisches Risiko möglichst tief halten und ihre knappen Ressourcen so effizient wie möglich einsetzen.

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In der Schweiz wird Scheitern meist als etwas durchwegs Negatives angesehen. Die Veranstaltungsreihe „Fuckup Nights“ versucht diese Haltung mit persönlichen Beispielen zu hinterfragen. Im Hub findet diesen Monat die grösste Schweizer Fuckup Night statt.

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Wie weiter?

Im Impact Hub werden täglich neue Geschäftsideen geboren. Ob kommerziell oder nicht-kommerziell: Viele scheitern, einige wenige beweisen sich erfolgreich am Markt. Dank der täglichen Arbeit mit Gründern haben wir uns viel Wissen angeeignet, wie Ideen erfolgreich umgesetzt werden können und unter welchen Umständen man eine Idee besser aufgibt. Die Theorie und die optimalen Vorgehen dafür werden seit einiger Zeit unter dem Schlagwort „Lean“ erforscht. Der Impact Hub bietet zusammen mit seinen Mitgliedern Workshops für Produktentwicklung nach diesem Vorgehen an. Wir hoffen damit unseren Beitrag zur besseren Produktentwicklung in der Schweiz und vielleicht sogar zu einem Kulturwandel zu leisten – damit jedes Scheitern in Zukunft als wichtiger Schritt zum Erfolg gesehen werden kann.

 

Depot Basel zu Besuch im Impact Hub: „Im Austausch mit euch haben wir einiges gelernt.“

Die Behauptung auf leuchtgrünem Hintergrund, das Poster, das Nina Paim und Corinne Gisel für Depot Basel gestaltet haben, kann durchaus als Provokation ankommen. Nicht im Sinne eines Angriffs hoffentlich, aber als Denkanstoss. Ein Wink mit dem Zaunpfahl sozusagen. Methoden aus kreativen Feldern in einem marktwirtschaftlichen Kontext zu implementieren, ist beliebt. Früher war Prozess-Design der letzte Schrei, heute steht überall Design Thinking drauf. Alle machen‘s, alle wollen‘s. Doch wissen auch alle was sie tun? Oder hat das Schlagwort den ursprünglichen Inhalt längst aufgefressen?

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Depot Basel mag es, Fragen zu stellen. Sich selber, anderen, gemeinsam mit anderen. Begriffe (insbesondere die inflationär verwendeten), Hierarchien, Regeln, Disziplinen: sie ungefragt zu übernehmen, ist nicht unsere Sache. Lieber hinterfragen wir – zusammen mit unseren Mitarbeitenden, Projektpartnerinnen und Partnern – aus vielen Perspektiven, untersuchen von allen Seiten, prüfen Sinn und Zweckmässigkeit, verwerfen, adaptieren, entwickeln weiter und erfinden neu.

 

Aber, ehrlichgesagt, dass wir DESIGN THINKING IS NOT WHAT YOU THINK IT IS im September ausgerechnet am Impact Hub aufhängten, hatte auch ein wenig mit unseren Vorurteilen zu tun. Depot Basel – selbstinitiiert, nicht profitgerichtet, nach seinen eigenen Regeln und ausserhalb institutioneller, disziplinärer oder hierarchischer Strukturen und Protokollen agierend – am Impact Hub, dem Inkubator für Creative Industries und Cultural Entrepreneurs. Gleich drei Begriffe hintereinander, denen im Kulturbereich mit Ablehnung (oder zumindest Misstrauen) begegnet wird. Misstrauisch waren auch wir etwas. Und ja, dann waren da auch noch die Partnership Curators… Sie haben sich toll um uns gekümmert. Aber müssen sie unbedingt Curators sein? „Enablers“ wär doch viel passender. „Partneship Enablers“… Im Moment ist doch jede und jeder Kuratorin oder Kurator (aber ihr könnt uns glauben: CURATING IS NOT WHAT YOU THINK IT IS).

 

Sind diese und andere Übernahmen von Begriffen aus dem Kreativ- und Kulturbereich nun „Versuche der ökonomischen Domestizierung der letzten künstlerischen Freiräume“, wie es Gerhard Raunig und Ulf Wuggening, die Herausgeber des 2016 erschienen Bandes Kritik der Kreativität so griffig formulieren? Kannibalisieren jene, die sich als Creative Entrepreneurs positionieren und sich damit Erfolgskriterien wie Produktivität, Innovation und Kommerzialität verschreiben, die eigene „Freiheit“? Machen sie sich zu Sklaven der neoliberalistischen Maschine oder erkämpfen sie sich im Gegenteil mit dem Bekenntnis zur ökonomischen Raison eine viel grössere Unabhängigkeit?
Auch nach unserer Zeit am Impact Hub stehen wir diesen Fragen, sagen wir mal, ambivalent gegenüber. Aber an Ambivalenz sind wir gewöhnt. Wir lassen bei unser Arbeit immer unterschiedliche Stimmen sprechen, setzten Positionen und Perspektiven neben- (aber nie gegen-)einander.

 

Aber unser Misstrauen ist weg. Denn Ihr wart uns, in eurem Eintreten für eure Ideen und dem Willen, sie erfolgreich voranzutreiben, näher und ähnlicher, als wir das erwartet hatten. Wir haben die Zeit mit euch genossen. Eure Offenheit, die Gesprächskultur, die Neugierde und die Bereitwilligkeit, mit eigener Erfahrung weiterzuhelfen. Sowas findet im Kulturbereich, in dem statt positive Konkurrenz oft kleinlicher Futterneid herrscht und Teilen und Mitteilen Fremdwörter scheinen, leider nur selten ein Pendant.

 

Im Austausch mit euch haben wir einiges gelernt: Etwa, dass die Probleme, die sich in grossen Unternehmen stellen, oft die gleichen sind, denen Depot Basel auch in der Arbeit mit anderen Partnerinnen und Partnern begegnet: Nämlich jene von Menschen, die sich in den Strukturen, die ihnen auferlegt wurden, nicht zurechtfinden, die mit dem alltäglichen Leistungsdruck und dem von oben verordneten Weg zur Produktivität nicht zurechtkommen, sich gelähmt fühlen statt beflügelt, die kein gemeinsames Vokabular und keine Kommunikationsbasis haben, obwohl sie sich darum bemühen. An diesen Problemen und an der Zusammenarbeit mit Menschen möchten und können wir mit unseren Fähigkeiten ansetzten. Ob das nun im Kulturbereich, an Universitäten oder in Firmen geschieht.

 

Wir haben begonnen, in eine Zukunft zu denken, in der wir weniger von Fördergelder abhängig sind und unsere Leistung so formulieren können, dass ihr mögliches Resultat nicht bloss innerhalb des „Kulturchueche“ verständlich ist. Ganz konkret ist diese Zukunft noch nicht. Wir arbeiten weiter dran und kommen wieder. Vom 1.11. bis zum 11.11. sind wir für wieder im Impact Hub.

Und falls ihr wissen möchtet, was es mit dem Design Thinking auf sich hat, fragt uns einfach. Und bei allem anderen auch!

 

From Space to Earth: How space technology improves our lives

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Space is an incredibly hard environment to work in: weightless, airless and with daunting temperature extremes. The demand for systems that operate reliably for years on end, with no chance of repair, presents a perpetual challenge to scientists and engineers. The resulting technologies are in a class of their own, offering valuable attributes to terrestrial industries as well. European Space Agency Business Incubation Centres (ESA BIC) want to bring space technologies down to Earth.

 

Existing space infrastructure, including Earth observation satellites, telecommunication and navigation systems, possibly integrated with non-space technologies, offer additional opportunities. They can be exploited to develop new applications and services for a wide range of users, from tracking vehicles and containers, to supporting agriculture and forestry, to improving safety and outdoor experience.

 

So, that doesn’t mean rocket science, but applies to multiple application fields such as navigation and positioning, communications techniques, Earth observation, materials, processes, signals or robotics. So let’s see how much space is hidden in your innovative business idea.

 

16 ESA BICs across Europe support selected entrepreneurs with comprehensive commercial and technical assistance to help them start-up businesses that apply space technology to non-space industrial, scientific and commercial fields. ESA BICs help to create viable businesses and new jobs by providing support to more than 130 companies every year in Europe, and more than 400 start-ups companies have received support to date.

 

Now, Switzerland will finally have its own ESA BIC. ESA BIC Switzerland will officially open in November 2016 and is a nationwide initiative. It is managed by ETH Zurich, in strong collaboration with Impact Hub (Berne, Geneva & Lausanne) AP Swiss and IFJ/Venture Kick.

 

ESA BIC Switzerland has a permanent open call for interested start-ups that are incorporated in Switzerland, are less than 5 years old and have – this is crucial – a space connection. So if this rings a bell please get in touch with us. Check out our website or write us an email if you have any further questions regarding this initiative.

 

Guest-Intern Jaro: A first dive into Impact Hub Zürich

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Creating an experience inside a bubble is dangerous. That’s why – whenever we can – we like to get feedback on the Impact Hub Zürich experience; from daily users to first timers. How they perceive the atmosphere, the space, the people, is real and all experiences are valid. But we cannot improve without hearing honest feedback.
 

So when the Sozialdepartement of Zurich and the Dynamo approached us with the offer of hosting an exchange-intern for a view days, we happily accepted. Jaro, an Ukrainian urban design and architecture student, was a newbie to traveling, to Zurich and to the world of Coworking. The perfect chance to get an outsider’s perspective on our cosmos of collaboration and Coworking. He has collected his unfiltered thoughts and views in a journal-like style accompanied with his artistic sketches of our spaces. Let’s dive into his world:

 

Day 1

Sihlquai. Start from a cup of coffee in Auer&Co – start of dive into Impact Hub Zürich space (fuel). Find a person – where? Like a game. Check-in in Hubnet. Complicated space. Need a training. Feeling like “inside a wardrobe”. impact01 5

 

impact01 9 impact01 Mixed people like mixed salad. People like swimming fish (tuna). Talking while lunch. First try to interact through stickers – introducing myself. Had no effect. There is too much „trash“ everywhere, brain damage if one doesn’t switch off attention. People look inside themselves and their projects.

 

 

Day 2

At Sihlquai. Building a commune. Cook together. Eat together. Work separately. Travel through the city together to Impact Hub Selnau.

“Industrial jam”

Meeting point for youngsters and old. Nice background shares rebel good old times with you. Didn’t find myself a proper place. Great soundtrack – bugs in glass container. More concentration inside but not my type.

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impact01 1 Happy to return to Sihlquai. Like to warm sweater from cold cosmos. See warm bulbs light, old weird elevator.

 

 

Day 3

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Viadukt arches. Early Skill Share Breakfast with insurance company. Breakfast ain’t too funny – could also be transformed into new experience, thanks to the brain! Viadukt – i like the fashionable auditoriums. Industry with clever touch.

 

Day 4

In Colab, I do many sketches. Place more interesting than people. Why? Don’t do much interaction with a space, just use it. Artistic is the opposite, now I understand. That’s why I start with interventions but had no luck: sit in front of entrance but nobody asked nothing. impact01 7
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Explore floors. 4th floor and I’m almost home. Glass blocks, dark wood, white walls. Favorite corner – electric alchemy. Commune of hipsters, too accurate, too shy or too concentrated. Sure I’ll back again if I sometime visit Zürich – this place is more labyrinth then collaboration form my first sight.

“Colabyrinth”

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P.S. Feelings like I was not in a cosmos but thrown into an ocean. I’m a little fish but others look mostly the same. Open-eyed and deeply-breathing. Need to look better and closer at Ukrainian Coworking spaces. They look identical, like the newly opened Hub in Soviet Factory (Kharkiv). But I didn’t use them before. Just had no chance. We have an Impact Hub in Odessa as well.

 

We thank Jaro for his visit and his unfiltered, critical views on our Community and Coworking Spaces and the beautiful artwork. We honor your feedback and wish you all the best for your studies and future steps into the world of Coworking and Collaboration in the Ukraine.

 

Meet the Impact Hub Fellow Energy-Cleantech 2016

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20+ applications have been submitted for the Impact Hub Fellowship Energy-Cleantech. After the 4 months of the cohort phase Smart Home Technology has won the race and the title of Impact Hub Fellow Energy-Cleantech 2016. has Let’s listen to how they experienced the past months:

„It has been a great experience to be named finalist of the impact hub fellowship and we are already seeing the benefits. In the week following the final completion we were able to present at the Swiss Energy and Climate summit in Bern where we could show a proto-type home appliance to company representatives, investors and CleanTech experts. You may also have seen us at the Kick-Start Accelerator in Zurich, part of the Digital Zurich 2025 and Digital Switzerland initiatives where we have been engaging with potential customers and sharing our know-how.“

„On the product development side we have been working on further hardware and software prototypes we hope to have in production next year. This involves PCB design followed by firmware programing, testing and re-working. We make this cycle several times before engaging our manufacturing partner based in China for the final version to be manufactured on scale.“

„The team look forward to having a chance to meet you and other hubonauts at some of the up-coming Impact Hub events, especially to share perspective on the Internet of Things!“

Thomas Eaton

Smart Home Technology GmbH

Company Profile:

As an ETH Spin-off, Smart Home Technology implements the most advanced scientific developments to provide ultra low power connected devices with built-in security solutions.

At Smart Home Technology we are in the business of the Internet of Things. We create smart and energy efficient appliances for homes and industry. We build the future of IoT with ultra-low power and securely connected devices using Zero Standby Power and Elliptic Curve Cryptography (ECC). With our business solution Smart@Home® we offer sensor-based, real-time data collection and analytics.

Smart Home Technology Team

Smart Home Technology Team

Mashup #SustainableCities&Communities: „Make cities and human settlements inclusive, safe, resilient and sustainable“

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Always on the cutting edge, it was Mashup time again. This was the fourth installment of Mashup after other quality events addressing #OpenData, #Tech4Good and #SustainableFood. Sustainability continues to be one of our most important topics. On the evening of September 29, four speakers addressed the most pressing issues related to sustainable communities and cities, goal Nr. 11 of the UN Sustainable Development Goals.  The speakers didn’t disappoint and presented the audience with quality analysis and solutions. This time we were even able to join our first speaker at the Mashup in Budapest via a live streaming broadcast. All the impressions and stories of the night were collected with the hashtag #impacthubmashup on a tagboard.

Let’s jump to the fast and dynamic input speeches of the night all presented in the pecha kucha format:

 

Sustainable Communities & Cities in the future: Martin Powell from Siemens (Digital Super Speaker Live-Stream)

Image a city in the year 2050. Smog? Robots? Flying cars? There are 2 billion children on earth now. How many will there be in 2100? There will actually be the same, 2 billion. But the population will grow because of a longer average lifespan. You will share the same space with twice as many people yet consume 20% of the energy. Right now, cities are very wasteful when it comes to energy. However, changes are happening in all the largest cities.

 

Surface-air temperatures are predicted to continue rising. We are seeing extreme weather patterns and storms now because of climate change. 75% percent of the world’s cities are in areas exposed to extreme storms. But every city is different in terms of planning and other variables. One big question is, “How do we solve transportation efficiency and pollution issues in cities?” There are an average of 4267 deaths a year in London due to bad air quality. 50% of congestion in Moscow is due to people looking for parking spaces. We need to think differently about how we get around the city. What are some possible changes? Public transport? Larger taxis? Driverless taxis? Use of mobile technology is also changing the way people connect and organize. This can be used to help optimize energy use.

 

If you can begin to visualize your energy use, you can begin to visualize change.t’s not easy…. but it is simple. – Martin Powell

 

Some cities are already improving in other areas as well. Shanghai is actively promoting and constructing sustainable buildings. The Crystal building in London is an all-electric building that uses solar power and a ground-source heat pump to generate its own energy.

 

 

Sustainable energy systems for communities: Aoife Brophy Haney from ETH Zürich

The sectors with the greatest amount of energy use are industry, transport and buildings. Out of these three, buildings are using the largest amount of energy and the overwhelming majority is for heating. For this reason, buildings are a central part of meeting the Energy Strategy 2050 goals. The number of Minergie buildings being built is increasing. But for perspective, only 0.44% of floor-space is currently meeting Minergie standards.

 

There are three main factors to creating sustainable energy systems:

  1. Local renewable energy
  2. Connecting producers and consumers
  3. Storing energy

 

It’s not enough to have the technological solutions, our main challenge is that we need to think about integration as well. – Aoife Brophy Haney

 

There are three main challenges:

  1. Multiple interdependent technologies
  2. Multiple actors: planning, construction, operation
  3. Multiple interdependent goals: people, planet, profit

 

In order to bring it all together, there are three key lessons to be learned: We should not shy away from thigh upfront investment costs. Separating responsibility by project phases should be avoided. And if possible, these new and needed skills should be built up internally in every organization.

 

 

 

Sustainable community & news platform: Mauro Bieg  from 2324.ch

When the platform started there were 2324 municipalities in Switzerland. There are now a few less because some have merged. But that is how our idea took wings. Because of community sprawl and other factors, many have the feeling of not being very connected. There are social networks, however these are not generally local. There are many existing local newspapers, but news and information from these papers are accessible online in varying degrees or not at all. There needs to be a simpler, standard solution that communities can use to bring together local news, events and social content, creating a vibrant and accessible online hub.

 

Our goal is to bring communities together around this online news platform. In a way: make them go online to go offline more often. – Mauro Bieg

 

This was the motivation behind building a local news platform for communities. The platform is made up of half social content and the other half consists of content from local newspapers and organizations. It is now being piloted in Winterthur and there are other towns that will soon be on board.

 

For a better life in buildings: Gregor Kaelin from Allthings

Creating awareness by using data can increase sustainability. Real estate projects are now increasingly using digital information and systems. There are numerous digital services for homes and buildings. Allthings is an app to support a better life in buildings. Allthings works for all types of buildings. It is becoming like an app store for homes and buildings, with various components for the different aspects and data related to your living area. These can all be integrated.

 

We build applications for buildings, so that everything real becomes digital – to improve life in buildings. -Gregor Kaelin

 

92% of the people in the buildings with access to Allthings are using the application regularly, about every other day. This is creating a lot of data, 750,000 data points in 18 months. A 50% efficiency improvement should be possible and 80% of interactions between property managers and tenants can be standardized. Being able to monitor certain aspects of your home has the potential to increase sustainability. This is also beneficial to property owners because increasing sustainability for buildings increases the property value. The potential market is enormous and Allthings is already being used in 6,000 residential units and 3,200 office units.

 

How we live in cities in the future – how we heat, how we move around, how we build homes, how we consume – has a tremendous impact on our planet and wellbeing. And changing it for the better has the potential to change the world.

 

See you at our next Mash Up event on November 29, 2016!

 

Lessons Learned: Five Fintech Startups from the Kickstart Accelerator

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They have been selected among the ten fintech startups from the Kickstart Accelerator, being part of the 3 month program that aims to push their business further. They have achieved a lot and are successfully working on the development of their products. However, success won’t simply fall from the sky, an essential part is learning from the past. We have had the opportunity to talk to five of the fintech startups, asking them about their most important learnings as a startup.

 

Overoptimism

Janis Graubins, Co-founder of Notakey

Janis Graubins, Co-founder of Notakey

Of course, optimism is a must-have for startups. How will you deal with all the minor and major setbacks that are going to occur? How will you convince investors of your business if you yourself aren’t 100 % sure that it is going to work out? Uncertainty is what entrepreneurs come to live with, but the next worst thing is overoptimism, an optimism that can be dangerous: ignoring serious problems that should be tackled head on. Some of the Kickstart startups have had the experience of being too optimistic: Janis Graubins, Co-Founder of Notakey, a startup from Latvia that lets users securely and remotely notarise restricted operations with one tap, such as user logon or payments,  says : „In the beginning we were  too optimistic, especially in terms of the time it would take us to develop our technology. Many things took much longer than expected. You think that you have the smartest team and the best product, you look at how competitors do and think that you will do that 3 times faster. “

 

 

Wassilios Lytras, Co-founder of Gatechain

Wassilios Lytras, Co-founder of Gatechain

Wassilios Lytras, Co-Founder of Gatechain, a Swiss startup that has developed solutions for trade finance on a decentralised network which allows to seamlessly connect participants in the trade ecosystem through blockchain technology, agrees. According to him, overoptimism is something that many startups experience. „Nobody is born as an entrepreneur but every startup needs a certain amount of optimism to survive. First, you don’t know which assumptions might be too optimistic and which are realistic. It’s through the development of your startup that you learn that.“

 

Being able to adapt to different cultural environments

Juliette Xu, COO of Surong 360

Juliette Xu, COO of Surong 360

‘If a startups worked successfully in Europe, why shouldn’t it work in the US?’ one might assume. Especially if a startup has been successful in one country, the ambition to expand as fast as possible is huge. However, taking into consideration the social, cultural, economic and technological environment is very important, which is what Juliette Xu from Surong 360 learned. Surong 360 is a Chinese startup that developed a platform for peer-to-peer (P2P) lending, allowing students to borrow money from their alumni and functioning as a social network with flexible interest rates. „At the beginning we thought we could migrate and almost copy-paste our business model, which has been proven to be very successful in China. We found that this was a mistake since the market in Europe is different to the one in China in various aspects. For example, the students in Switzerland don’t have much financial pressure, unlike Chinese students. However, we also find that for the overseas students and other EU countries these kinds of requirements exist, so there are lots of market opportunities. We are doing research on that now.“

 

 

Focus on the customer

Marcos Monteiro, CEO of Veezoo

Marcos Monteiro, CEO of Veezoo

It seems reasonable that a startup, no matter how sophisticated its technology or solution might be, will only be successful if customers want to pay for its product. To understand the customer’s pain is therefore essential and the lack of understanding the customer is among the top reasons why startups fail. Marcos Monteiro from Veezoo learned that very early on. Veezoo is an artificial intelligence that lets everyone explore data – just by asking questions in plain English or German. „In the beginning, there were people that were not convinced by our initial idea. We then realized that the reason for that was that our proposition didn’t solve a real problem. So we decided to go out and talk to potential customers to understand them better. We had been focusing too much on developing the product without knowing the customer needs.“

 

Being able to respond to changes

Matt Schaffnit, COO of lenditapp

Matt Schaffnit, COO of lenditapp

„Be agile or be replaced“ is the slogan that seems to be true not only for startups but for every company in the field of IT and other fields that are likely to be disrupted by new technologies. This is where startups are stronger than bigger companies, as Matt Schaffnit, COO of the Swiss-American startup lenditapp experienced in the past. With its cloud-based solution, lenditapp streamlines and digitizes the small business loan onboarding and application process, and is developing a risk tool that uses machine learning to help lower the risks associated with lending to these borrowers in order to give small businesses access to the credit they need. Matt states that one of the industry’s pivotal moments was the financial crisis in 2008: „The alternative lending space has absolutely exploded since 2008.  One of our take-aways is that a lot of the lending going on in the US is becoming predatory because banks aren’t lending, this provides an opportunity for people to take advantage of the situation. This isn’t in-line with our vision, so what we are trying to do now is bringing these banks back to the markets that they have abandoned.“

 

Interested in what these startups get out of the program? The Kickstart Accelerator is a 3 month fast track accelerator program that aims to provide the best Swiss and international early stage startups with up  to 25’000 francs in prize money, a monthly founder stipend, mentoring, a shared office space and fast-track access to relevant industry partners and the Swiss startup ecosystem. Swisscom is founding partner of the Kickstart Accelerator, operated by Impact Hub Zürich, and partner of the fintech vertical. Stay tuned for updates on the Kickstart Blog, Facebook and Twitter.

 

STRIDE | Time-Saver: Learning that actually matters to you

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“Should I read up on this trend? Do I have the time to learn about it in the first place?”

How often have you asked yourself those questions? When I see a new exciting blog being shared on Twitter or Facebook I often wonder  whether I should dig deeper and how I can do this most effectively. In an effort to offer an alternative way to answer these questions, we just launched STRIDE Labs, an intensive 1.5 days learning format that introduces emergent “matters of concern”.   

Knowledge you cannot google

We feel that with so much “knowledge as information” out there on the web, the only reason to physically come together is to ”generate knowledge you cannot google.” Benjamin Franklin once wrote ‘Tell me and I forget. Teach me and I remember. Involve me and I learn.’ He was spot on. Indeed, Franklin could have also been a Founding Father of STRIDE :).

Calling our modules “labs” does not only follow a trend but actually reflects a radical new understanding of the classroom. Instead of one-directed transmission of knowledge, we employ an experimental set-up where teachers, students, and material together form an ecology of learning. As mentioned above, the subject matter of STRIDE Labs should always be judged and chosen according to its potential to be a “matter of concern” for both faculty and participants. Labs should be formats where students and teachers together work on developing “clumsy solutions to wicked problems.” We operate from a fundamentally different understanding of “the professor”. Instead of him (or her) being a person who has proven his worth through academic research, our “professors” are selected based on “mastery by practice” criteria. This means also the “professors” have the interest to deepen their know-how of the topic.

In short, these are not learning formats where you will sit and listen to a lecturer for 1,5 days. On the contrary, you will be actively engaged in creating the knowledge and bringing your concrete questions and real-life cases to the learning lab.

Emerging topics

A Lab’s starting point comes from a practical problem (e.g. “How can I reach customers for my awesome product?”) and it includes a deconstruction of the buzzwords built around it (“marketing”, “branding” etc.). By personally going through Kolb’s learning cycle, you will identify your “matter of concern” filling these black boxes with meaning mediated through personal experience, reflection, and input by the topic’s master (i.e. the Lab teacher).

There will be approx. 12 STRIDE Labs per year on different topics. These are always emerging areas of knowledge. This autumn we will start with three Labs. We are thrilled by the diverse range of themes. First, in October, we will host a Lab on Community – Seeding, Building, and Unleashing the Power of Community. Communities are all the buzz – and rightly so. We will answer the question how to build communities that allow creating the fertile ground for collaboration and a sense of belonging? Our second Lab is taught in November by faculty member Cristina on Future and Emerging Technologies. The third Lab is led by faculty member Diego on Self-Leadership and will take place in December. Together with Xing Zurich, we host the #expulZ series of Lab teaser events that you can visit.

Certification? unCertificate!

Let’s face it: within the Swiss further education market (“Weiterbildungsmarkt”) certification is important. Both to “prove” a person’s mastery of a topic and for an employer to justify spending money on educating their staff further. At STRIDE we feel the most important is the actual mastery by the learner, but we understand the need to be able to show this. This is why we are combining the launch of the STRIDE Labs with the launch of our new form of certification: the STRIDE unCertificate in topic X. The unCertificate will not only prove you have learned about a certain theme but also show you’ve done it with the unique STRIDE entrepreneurial learning methodology and set you apart from other learners in the job market. In order to obtain the unCertificate and complete the Lab, you will start with a 2-4h pre-assignment (“knowledge you can Google”), followed by the intensive 1,5-day in-class learning experience, and closed with a real-life project where you apply the learning (4-8h).

Will you be able to learn about all new trends? Certainly not. However, asking yourself “is this a matter of concern to me” will help you select what you want to spend your valuable time on. STRIDE Labs are an innovative approach to effectively help you master an emerging topic. A learning revolution is starting. And you can be part of it.

Premiere ARBEIT 4.5 | Die Zukunft der Arbeit steht auf dem Spiel

Arbeit und Spiel, Kalkül und Leidenschaft… ob selbständig oder angestellt, der weitverbreitete Wunsch und die Forderung nach unternehmerischer Betätigung sind ambivalent. Ein Heilsweg für unsere Wünsche nach mehr Freiheit, Kreativität, Sinn und Selbstverwirklichung? Oder doch nur ein Euphemismus für Entgrenzung und Selbstausbeutung?

Wer Arbeit sagte, meinte einst Lohnarbeit. Immer mehr Menschen sind jedoch inzwischen Arbeitskraftunternehmer_innen geworden, „selbst“ und „ständig“ verantwortlich für die Ausgestaltung, Kontrolle und Vermarktung sowohl der eigenen Arbeitskraft als auch der eigentlichen Arbeit.

Das Heute und das Morgen unseres Arbeits/Lebens steht auf dem Spiel. Welche Hoffnungen aber auch Ängste verbinden wir damit Unternehmer_in unserer eigenen Arbeitskraft zu sein oder zu werden? Wie lebst Du Deine Arbeit heute? Wie möchtest Du an und in Deinem Leben arbeiten?

Dies sind zentrale Fragen im transdisziplinären BEAM Projekt ARBEIT 4.5. Vom 28.09. bis zum 02.10. schickt ARBEIT 4.5 seine Teilnehmer_innen hierzu auf eine Entdeckungsreise ins Herz der Zürcher Kreise 4 & 5. Im Zirkus “Kreis Cheib” begegnen uns auf einem performativen Audio­-Spaziergang verschiedene Protagonist_innen: u.a. eine Saftbar Kreateurin, ein bekannter Soziologe, eine innovative Kita Gründerin, ein renommierter Arbeitspsychologe, ein digitaler Tagelöhner, ein Zukunftsforscher und Mr. Langstrasse. Sie sind als Reisebegleiter_innen vor Ort oder auf dem Ohr, und ermöglichen eine spielerisch ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Kraftfeld des „unternehmerischen Selbst.“

ARBEIT 4.5 ist ein künstlerisch-­wissenschaftliches Performanceprojekt von Diana Rojas-Feile und Dr. Björn Müller (BEAM / HSG) in Koproduktion mit dem Impact Hub Zürich. Björn ist ein langjähriger Begleiter und seit letztem Jahr auch Teammitglied des Impact Hub Zürich. Er hat das IHZ Bildungsprogramm STRIDE mitgegründet und konzipiert ARBEIT 4.5 zusammen mit der IHZ&Friends Initiative BEAM. ARBEIT 4.5 wird von SNF AGORA, Migros­Kulturprozent und der Stiftung Für Radio und Kultur Schweiz finanziell unterstützt.

Aufführungen

Mi. 28.09 – 19Uhr Premiere, Party mit Dj Air Afrique

Special Guest: *Surprise“

 

Fr. 30.09 – 19Uhr

Special Guest: Michael Moser (Syndicom Gewerkschaft)

 

Sa. 01.10 – 15Uhr

Special Guest: Julie Harboe (Hochschule Luzern, CreaLab)

 

Sa. 01.10 – 19Uhr

Special Guest: Dr. Nicola Blum (BEAMImpact Hub Zürich)

 

So. 02.10 – 15Uhr

Special Guest: Daniel Frei (danielfrei.ch)

 

Dauer: ca. 2 Stunden für einen performativen Audio-Spaziergang und ein abschliessendes Apéro-Gespräch mit Special Guest.

 

Anmeldung: www.arbeit45.co

https://www.facebook.com/events/887372794701889/

 

 

100% Human: How we are living up to our principles

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If you’re reading this and understanding the nuances of what I’m saying, then I can safely assume you’re human. That means you’re a mix of Oxygen, Carbon, Hydrogen, Nitrogen, Calcium, Phosphorous and traces of other elements. While true as a statement, that doesn’t mean you wouldn’t be upset to be introduced like that at a party. You’re more than the sum of your parts, and those atoms of yours have experience of this thing called life.

 

As part of our recently created Co-Manifesto I have become the guardian of principle “100% Human”. For the last month I’ve taken the time to gather stories from our community and ensure that we’re meeting “at eye level and bringing our whole selves to work”. In doing so, we’re trying to ensure we recognize what makes each of unique and that we’re not just another nameless resource.

 

The stories I’ve collected have ranged from the very personal to the very pragmatic, and I’ve been able to see that the Hub hosts all kinds of personalities within its ecosystem. In talking to Rasmus Nutzhorn I was introduced to the phrase “Business is f*#king personal” and how it is impossible to separate the personal from the professional. From personal experience I’ve seen how effective it can be to be surrounded by a group of individuals who are ready to pick you up when events happen that simply can’t be confined to life outside of work.

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Within our community there are people who already embody the principle and hope to learn from. Ralf Metz and his company, Me & Me, support companies in reaching their goals together with a balance between high performance and humanity, while our tribe We Shape Tech is a regular meetup for women in tech with the goal of fostering greater diversity in the field. 

Teams within IHZ have been practicing the idea of meeting at eye level by ensuring that, as large decisions are made, we allow everyone to make their voice heard. The process can be difficult, but it’s one that is getting easier with time and allowing us to move forward as a team.

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Hanna from our team has also experienced a truly „100% Human“ moment in her work with our partner AXA.

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How you decide to split your 100% up between work, home, and everything else is up to you, but make sure that whatever you choose it all adds up.

 

A new program to tackle climate change | Meet the Climate Solutions Ideator

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“We need implementation, implementation, implementation – although not necessarily in that order”

Angel Gurrìa, Secretary General of the OECD, recently did not leave any doubt: With the brief time window to address the climate challenge there is an urgent need for more people taking action. And taking action that matters. To continuously feel empowered to work on such a large challenge, where the results of our actions are this indirect, we must be connected to ourselves and to the challenge at hand. Global change really starts with an empowered self. This is why Impact Hub and Climate-KIC with the support of STRIDE launch the Climate Solutions Ideator, a radically new approach to develop entrepreneurial ideas and ventures to tackle climate change. You are invited!

 

Theory of change: systemic solutions addressing transformational barriers

To address climate change it is absolutely key to not only look at understanding the challenges, but also study all the promising solutions that are already out there. The central question then is: what are the transformational barriers, e.g. policy, behaviour, business model that inhibit those existing solutions to fully solve the challenge? (i.e. partially regulated energy market, consumption habits, …). It is at this exact point where solution ideation needs to start. Combining the problem understanding with solution know-how to identify the transformational barriers.

At the root of climate change (and other grand societal challenges) are our values, belief systems and aspirations as individuals and society. To access those, we must first and foremost reconnect to ourselves. This reconnection provides us with the clarity and compassion to focus on the grand societal challenges and address them continuously and with self-resilience.

 

Our answer: Climate Ideator with unSchool methodology

The Climate Solutions Ideator is a thoughtfully curated mix of input presentations, breakout sessions, case-studies and intense group work with the dual goals of personal development and creating new (strartup) solutions to tackle climate change. Participants are invited to experience deep learning through the application of the STRIDE learning methodology. powerfully and imaginatively combining project and personal development along the unschooling formula of ”make. learning. work.”

The starting point for the program is Climate KIC’s four themes of climate change, which will be explored to gain a deeper understanding. During the course of three months, a range of tools for research, ideation and lean startup methodology will be covered in order to find a scalable solution. This solution can become the participant’s startup.

Acknowledging that we do not just need more entrepreneurs but also more connectors and conductors, the approach taken in close collaboration with Climate-KIC enables us to work on these complementary approaches. The Solution Ideator will end with a pitch opportunity for further funding in front of Climate-KIC’s startup accelerator and/or business consortium support program, depending on the type of initiative developed by the participants.

 

So why should you apply?

At the end of this 3-month program with a total of five contact days, participants will have:

  1. reflected deeply on their individual purpose and ability to contribute to addressing the grand societal challenges related to climate change;
  2. understood the basic underlying mechanisms, stakeholders & networks concerning the aforementioned four themes of climate change;
  3. experienced startup ideation, including the (self-)leadership needed to be thriving as an entrepreneur within collaborative practices;
  4. established a strong connection to people with a similar passion (e.g. your future teammates);
  5. developed a professional toolkit for research and ideation processes adaptable to other cases;
  6. enhanced their pitching and storytelling skills;
  7. devised a scalable business model or project idea ready for implementation to mitigate or adapt to climate change that you might turn into an entre- or intrapreneurial venture (i.e. your future job?);
  8. gained a unique opportunity to develop your solutions into full proposals for Climate-KIC and potentially win funding;
  9. acquired an unCertificate in Climate Ideation.
    .

 

What’s next?

Join the community of Climate Ideators by applying here by October 9 . We will let you know soon after whether you are accepted in the program, but do already make sure you pencil all dates down in your agenda.

The program is educational, fun, network-building and you might create your own job. Let’s get together, develop climate solutions and go for implementation, implementation, implementation. In that order.

 

 

Looking back at the first year of Impact Hub Colab

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Love was in the air in 2014 when Impact Hub first started “dating” Colab, a former co-working space on Zentralstrasse. The dating was a success! Impact Hub and Colab got married in 2015 and decided to join forces by merging communities and expanding into our third space at Sihlquai 131.

 

Our community has grown

One year has passed since the move and a great deal has happened in that time. First and foremost, we won the hearts of many new members within the past year – over 200 to be more precise. These new members didn’t only join our community, but they also actively engaged and have helped write the history of the Impact Hub Zurich. To name only one example: the “MakerZspace” was born. It’s a prototyping laboratory to craft ideas into actual products and it was built on the 4th floor of Colab with the shared effort of the community.

At Impact Hub Zürich we have a vision of the world where people collaborate, create and care about each other and this vision has become reality within Colab over the past year. It makes us so happy to see the community prosper and grow with the birth of numerous new companies having been founded and having settled into their new home.

 

The Co-Manifesto 1.0 was born

And it’s not only the number of members that has grown substantially, but the Impact Hub Zürich team has also doubled in size. With all these changes one fundamental question was raised during this time, was “what does Impact Hub Zürich stands for?” Which catapulted a deep co-creation process earlier this year to find some answers. The outcome: our Co-Manifesto 1.0.

 

New Projects were tackled

Aside from growth, Impact Hub Zürich has been a busy bee, creating great new projects like the Kickstart Accelerator with Digital Zürich 2025. Swiss Accelerator is a fast-track gateway for entrepreneurs from near and far to access the Swiss innovation ecosystem. Furthermore, we created spin-offs like Stride, a one-year, part-time education program for entrepreneurs and Beam, a lean and agile “think-tank”-meets-artful-production-studio, out of which the performance project ARBEIT 4.5, a guided audio tour through Zürich emerged.

 

Of course, we could not do it alone….

Besides from all of these exciting new projects happening within our universe, we’re also thrilled with all the collaborative connections we’ve made with our outer space – the neighbours. We have cultivated friendly contacts with them and have started collaborations with Manifesta and Autonome Schule Zürich. And even more than that, our collaborations have extended beyond our own four walls and the neighbourhood to partnerships with larger corporates like SIX and Swisscom within the “NEXT” project which has been built to create an ecosystem for innovation and entrepreneurship in Switzerland.

We look back with delight on a colourful, chaotic and incredibly fruitful year. All of this wouldn’t have been possible without the generous support of the city of Zürich, the Standortförderung and Dynamo Zürich. Furthermore, we would like to express our gratitude to everybody who has helped us along the way.

Let’s keep the momentum going and continue our impact in the next year!

#ulab: local learning circle for the MITx course: Leading from the Emerging Future

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The Presencing Institute and Impact Hub are partnering to bring the MITx course Leading from the emerging future to 40+ Impact Hubs around the world. In Zurich, the local learning circle is hosted by us, two Impact Hub members, Jeanne and Heinz. In this blog post, we explain why we care about this topic, decide to host the U.Lab and why you could (or better ”should” join).

uLab

 

A COURSE ON LEARNING FROM THE EMERGING FUTURE

We live in a time of disruptive change. How to activate our capacity to lean into the emerging future may well be the most important leadership challenge of our time. How do you cultivate curiosity, compassion and courage in the face of prejudice, anger and fear?

This course is an introduction to a method called Theory U, developed at MIT, for leading such change in business, government, and civil society contexts worldwide. The only pre-requisite for this course is an introductory overview, which you can complete in just 90 minutes. Building on the intention you set, the u.lab will help you to apply the Theory U method to an issue that matters to you, with fellow change makers locally and around the world.

U.Lab builds upon the work of many practitioners across cultures who, over the past 10+ years, have co-created the knowledge, methods, and tools – and pioneered the change efforts – that are taught and referenced in the course. The leading host of this *MOOC is Otto Scharmer, a Senior Lecturer at MIT, and founding chair of the Presencing Institute, but many more contributed greatly to make the U.Lab what it is today.

 

A LOCAL LEARNING CIRCLE FOR DEEP PEER-ACCOUNTABLE LEARNING

There will be four live sessions with streaming from the MIT, between that course material will be published weekly for self-study. Next to getting together for these live sessions, we are organizing meetups once a week on Monday evenings, to go through the course material, or do some of the suggested practices together. Please sign up for the live streaming through the link below, and drop us an email if you wish to attend the Monday evening get-togethers. Before joining the learning circle, make sure you sign up for the course here. This is the schedule for the local learning circle:

  • WEEK 0: INTRODUCTION / LIVE* – Launch, orientation & local co-initiation
    • Sept 12th / 18.30-20.30h, Room C2, Colab
    • Sept 15th / 15.30-18.00h. Live Session, register here
  • WEEK 1: CO-INITIATING  – Co-Initiating our U.Lab Journey
    • Sept 19th / 18.30-20.30h, Room C3, Colab
  • WEEK 2: CO-SENSING PT.1 – Suspending & Listening
    • Sept 26th / 18.30-20.30h
  •  WEEK 3: CO-SENSING PT.2 / LIVE– Co-Sensing from the edges of the system
  • WEEK 4: PRESENCING  – Presencing: Connecting to Source
    • Oct 10th / 18.30-20.30h
  • WEEK 5: CRYSTALIZING – Crystalizing the emerging future
    • Oct 17th / 18.30-20.30h
  • WEEK 6: PROTOTYPING / LIVE*- Co-Creating to prototype the future
  • WEEK 7: CO-EVOLVING – Co-evolving prototype initiatives
    • Oct 31st / 18.30-20.30h
  • WEEK 8: GLOBAL MOVEMENT BUILDING / LIVE*– U.Lab 2.0 closing session

*LIVE – Session MIT – Sharing results, co-shaping the journey ahead

 

MEET THE ORGANIZERS: HEINZ ROBERT

My name is Heinz Robert and I have already participated in the last two u.labs in spring and fall last year. The first time I did not have so much time to join in fully and go through all the material on time, but at the September u.lab I wanted to get as much out as I can.

I joined a coaching circle with 5 people from different parts of the world and various cultures. There was an Indian guy working for IBM in Malaysia and just moved to Australia, an Israeli entrepreneurial woman with 5 kids, living in a Kibutz near Tel Aviv, a consultant from South Africa partly based in the US, a French artist and health care worker, and a young Norwegian physicist who just started his own space program and works together with NASA and ESA. I enjoyed every session of our case clinics, where we went through our personal challenges being coached by the others, based on a clear procedure from the u.lab. We are still in contact through a Facebook group and continue with our sessions every second month.

Though I knew already the Theory U since some years, what I most liked from the MOOC is to learn about different practices that can be applied in every project and team setting, and it has fed my strong longing for co-creation. What I missed was more local contacts beyond the four live sessions. I rather would like to join a local coaching circle this time.

 

MEET THE ORGANIZERS: JEANNE BAER

My background is in further education and personal development. In that context I have been trainer, trainer’s trainer as well as a customized course and curriculum developer and a life coach. I love discovering new ways of communicating and sharing knowledge with others.

Although I have taken several MOOC courses on various platforms, it is the first time I will be doing the U.lab. What attracted me was the methodology and the content. MOOCs are for me an unbeatable tool to access cutting edge research and knowledge as it is developed by experts and professors at top universities.

I like the use of a learning diary to consolidate new understanding and to keep track of my progress. I strongly believe that learning is a social process which is why I immediately signed up to co-host the Zurich live events and to participate in weekly live & local meetings. I find I integrate new learning best if I can talk about the content and share insights with other course participants. I discover new perspectives and have a richer learning experience than if I do the exercises and reading on my own.

And finally what first attracted me to the course, is that it covers two of my biggest interests, digital learning and personal development aimed at creating a better world for the future.

I really look forward to starting the course and meeting all of you both online and in person at Live & Local sessions!

See you soon!

Heinz & Jeanne

 

ENROLL HERE FOR THE COURSE (prerequisite to join the learning circle here in Zurich)

News from the Impact Hub Global Gathering: It’s about collaboration, honey.

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Once a year all Impact Hubs (80+ from all over the world) come together for the Global Impact Hub Gathering. This year, Seattle hosted the global event starting with a public conference, Unlikely Allies, on the future of cities followed by a 3-day community retreat for Impact Hub makers and some of our global partners. Located on Bainbridge island, we stayed at the Island Wood outdoor learning center, a wonderful place with 255-acre fairytale-like woodland.

 

The Impact Hub Global Gathering is the main event where all makers (people who run Impact Hubs around the world) meet in person to discuss issues and topics that are relevant for the global network. This year, over 170 people engaged in strategy updates, peer-to-peer learning circles, workshops, masterclasses and the General Assembly of the global Impact Hub Association.

 

In preparation for the event, the results of the Maker Survey (a current state analysis of how Impact Hubs and their makers are doing) have been shared in regional calls. What personally striked me and then also triggered many conversations during the event was the observation that there seems to be evidence that  Impact Hubs who actively cultivate their relationships with other Impact Hubs have a better financial performance. This does not come as a surprise since scientific studies proved this correlation earlier but is still a friendly reminder that what works in our communities is also true for us as a network.

 

In this context the presentation of our Co-Manifesto was a home game and luckily many of our colleagues seized the opportunity to engage in a discussion on how we could improve the collaboration within our maker network. The six principles of the Co-Manifesto are a no-brainer within the Impact Hub network, but figuring out what collaboration actually means for us and identifying the right levers and tools for improvement are more difficult in a democratic system such as the Impact Hub network. Therefore ideas ranged from “let’s find out how we share best practices to boost quality and growth across regions” to “let’s join forces to directly work on one of the millenium goals”.

 

Going forward, I would love to see more of both. Once again academic research reveals the secret of what supports intra-company collaboration: Next to a shared purpose and a collaborative mindset, tech infrastructure is the main enabler. 

 

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